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Der österreichische Film "Katze" ist als bester Film mit dem queeren Kino-Preis "Teddy Award" ausgezeichnet worden. Am Freitagabend wurde er auf der Berlinale bereits zum 30. Mal verliehen. Deutschlandradio Kultur

Regisseur Händl Klaus ist der Gewinner(Bild: dpa/ Gregor Fischer)
Worum geht es in dem Film?

Besser könnte die Beziehung nicht laufen: Andreas und Stefan leben mit ihrem Kater Moses in einem schönen, alten Haus in den Wiener Weinbergen und arbeiten als Disponent und Musiker im selben Orchester. Die Leidenschaft für die Musik, der Freundeskreis und die gemeinsame Katze bestimmen den Alltag der beiden.

Dann die Wendung: Stefan hat einen unvorhergesehenen Gewaltausbruch. Von einer harmonischen Beziehung kann nicht mehr die Rede sein. Teddy Award

Was hat es mit dem "Teddy" auf sich?

Der schwul-lesbische Filmpreis gehört traditionell zu den größten Partys der Berlinale – und feierte in diesem Jahr Jubiläum. Die Auszeichnung würdigt Produktionen aus dem Festivalprogramm, die sich auf besondere Weise mit schwulen und lesbischen Themen befassen.

Lange mussten die Veranstalter um die Akzeptanz kämpfen: "Es hat zehn Jahre gedauert, bis der Festivaldirektor zum ersten Mal zum Teddy kam. Es hat zwanzig Jahre gedauert, bis die Mainstreammedien hingeguckt haben", sagte Wieland Speck, Gründer des Teddy Awards zu arte.

Teddy heißt der Preis als Referenz zum Hauptpreis der Berlinale, dem "Goldenen Bären".