1

Mehr als 20 Jahre nach dem Original

Vor mehr als 20 Jahren haben uns Robin Williams und Kirsten Dunst in die abenteuerliche Welt des "Jumanji"-Brettspiels entführt. Viele erinnern sich immer noch gerne an die wilde Reise, was sich Sony Pictures zu Nutze gemacht hat und das Abenteuer nun in die Moderne holt. 

In "Jumanji: Willkommen im Dschungel" müssen die vier Highschool-Schüler Spencer (Alex Wolff), Fridge (Ser’Darius Blain), Bethany (Madison Iseman) und Martha (Morgan Turner) eigentlich nachsitzen und werden dazu verdonnert, den Schulkeller aufzuräumen. 

Dabei entdecken sie ein altes Videospiel, welches ihnen das Tor zu einer geheimnisvollen und abenteuerlichen Welt eröffnet. Jumanji ist jedoch gefährlicher, als es auf den ersten Blick erscheint und so kriegen sie es schnell mit Nashörnern, schwarzen Mambas, Dschungel-Fallen und Puzzles zu tun - in den Körpern von Avataren. 

Der Nerd Spencer schlüpft in die Rolle des muskulösen Abenteurers Dr. Smolder Bravestone (Dwayne Johnson), Football-Spieler Fridge wird zum hochintelligenten Zoologen Moose Finbar (Kevin Hart), die beliebte Bethany mutiert zu Professor Shelly Oberon (Jack Black) und die Außenseiterin Martha verwandelt sich in die Kampfamazone Ruby Roundhouse (Karen Gillan). Um wieder in die Realität zurückkommen zu können, müssen sie allerlei Gefahren überstehen und das Spiel gewinnen.

2

Eine Neuinterpretation

Da viele junge Zuschauer wahrscheinlich inzwischen nichts mehr mit dem Klassiker von 1995 verbinden können, wurde das Szenario komplett überarbeitet. Es handelt sich nicht um ein Reboot, sondern um eine Fortsetzung, die eine neue Geschichte darstellt. Eine Geschichte, die perfekt in unsere moderne Zeit passt, denn sogar das einstige Brettspiel wird im Film als ein veraltetes Medium verpönt und muss dem Videospiel Platz machen. Außerdem ist alles viel größer und gefährlicher, was natürlich unsere heutige Technologie und die CGI-Effekte möglich machen.

Der Elefant stellt da noch die kleinste Gefahr dar:

3

Würdigung Robin Williams’

Neben den jungen Zuschauern gibt es aber natürlich auch diejenigen, die sich noch sehr gut an den Klassiker erinnern und aus nostalgischen Gründen auf die Fortsetzung freuen. Wir nennen es übrigens aus guten Gründen eine Fortsetzung, denn der Spirit des "Originals" und von Robin Williams ist im Film allgegenwärtig. 

Die Protagonisten werden im Spiel einige Hinweise finden, die Robin Williams dort als Alan Parrish hinterlassen hat. Er ist es auch, der das Dschungelhaus errichtet hat und somit ist er nicht nur kurz in die Story eingebettet, sondern spielt im gesamten Film eine zentrale Rolle.

4

Ein perfektes Team

Ganz abgesehen davon, dass Kevin Hart und Dwayne Johnson perfekt miteinander harmonieren, wie sie bereits in der Vergangenheit mit "Central Intelligence" bewiesen haben, ist auch jede andere Rolle ausnahmslos gut besetzt. Langweilig wäre es, wenn jeder der Figuren den perfekten Superhelden darstellen würde. Zum Glück wurde jede einzelne Figur mit Stärken und Schwächen gesegnet, weshalb das Zusammenspiel als Team von Dwayne Johnson ("Zahnfee auf Bewährung"), Kevin Hart ("Der Knastcoach"), Jack Black ("School of Rock") und Karen Gillan ("Guardians of the Galaxy") unerlässlich ist. Da wünscht man sich fast, dass das Spiel nie aufhört.

5

Eine gute Portion Witz

Was dem Film auf keinen Fall fehlt, ist der Humor! Dies liegt nicht nur an Regisseur Jake Kasdan, der mit Filmen wie "Bad Teacher" und "Sex Tape" zeigt, dass er kein Kind der Traurigkeit ist, sondern auch an den unterhaltsamen Darstellern. Kevin Hart begann seine Karriere eigentlich als Stand-Up-Comedian und bringt seinen typischen Stil mit in den Film ein. 

Dwayne Johnson hat sich vom muskelbepackten Wrestler zum Schauspieler entwickelt, der sich mit Filmen wie "Baywatch" ebenfalls gerne den lustigen Themen anschließt und über Jack Black braucht man eigentlich gar nicht zu diskutieren. Er ist der Master des Blödsinns und überzeugt schon seit Jahren mit seinem einzigartigen Humor. Da ist es nicht verwunderlich, dass es in "Jumanji: Willkommen im Dschungel" mehr zu lachen gibt, als man es vielleicht erwarten würde.

Jack Black muss natürlich alles besingen:


Today

Mann kracht am Heiligabend mit Auto in SPD-Zentrale

Ein Mann ist am Heiligabend mit einem Auto in das Foyer der Berliner SPD-Zentrale in Kreuzberg gekracht. Im Wagen sollen sich Brandbeschleuniger und Benzinkanister befunden haben.