Der Spion, der niemals im Web surfte 

Er ist wieder da und verplant wie eh und je: Johnny English (Rowan Atkinson), der Spezialagent des MI7 lässt bei der Lösung seiner brisanten Fälle kein Fettnäpfchen aus. Im Vergleich zu seinen Kollegen nutzt er absolut veraltete Methoden – doch das muss sich nun ändern, denn ein Hackerangriff gefährdet die Nation. 

2 Rowan Atkinson, Mr. Bean und Johnny English 

Es war 2003, als Rowan Atkinson zum ersten Mal in die Rolle des ungeschickten James-Bond-Abklatsches schlüpfte. Damals fiel ihm die Figur eher zufällig zu, denn die Welt kannte ihn als Mr. Bean. Tatsächlich hat die Rolle Johnny English einen unglaublichen Ursprung: Sie wurde für einen Kreditkarten-Werbespot erfunden!

Mittlerweile sind 15 Jahre seit dem ersten Film vergangen und die Reihe hat Fans auf der ganzen Welt. Seit im Herbst 2017 bekannt geworden ist, dass es einen dritten Teil von "Johnny English" geben wird, warten alle gespannt auf die neue Spionageparodie. Rowan Atkinson legt sich dafür mächtig ins Zeug. Natürlich nicht ohne sein Markenzeichen: die "Augenbrauen-Action".

3 Starbesetzung: Rowan Atkinson trifft alte Bekannte 

Fans werden neben Johnny English einen weiteren Charakter aus den alten Filmen wiedererkennen: Angus Bough (Ben Miller) steht dem tollpatschigen Geheimagenten erneut als treuer Helfer zur Seite. Für romantische Motivation sorgt außerdem die geheimnisvolle Ophelia (Olga Kurylenko). 

Das Drehbuch stammt wie in den ersten beiden Teilen von William Davies. Regie übernahm der Fernsehregisseur und Kinoneuling David Kerr. Sicherlich verdanken wir ihm den frischen Wind bei "Johnny English 3".

4 Analog trifft auf digital 

Spionagefilme müssen mit der Zeit gehen. Mittlerweile kommt die Bedrohung nicht mehr aus dem Geheimlabor wahnsinniger Genies sondern aus den Hochleistungslaptops cleverer Hacker. Die Digitalisierung ist an Johnny English komplett vorbei gegangen. Schocktherapie gibt es im Film deshalb erst einmal mit Virtual-Reality-Brille.

Du kennst sicher das Gefühl, wenn du deine Eltern dabei beobachtest, wie sie mit moderner Technik hantieren. Das ist schon im wahren Leben große Comedy! Von "Mr. Bean" persönlich haben wir also jede Menge Angriffe auf unsere Lachmuskeln zu erwarten. 

Hier der ganze Trailer zu "Johnny English 3":

5 Parodie trifft auf Slapstick 

"Johnny English" ist nicht nur witzig, sondern auch wegen seiner Verweise auf andere bekannte Filme so beliebt. Allen voran bekommt natürlich die James-Bond-Franchise einiges ab. Für politische Seitenhiebe sorgt Emma Thompson als "die Premierministerin". Ihre Ähnlichkeit zu Theresa May ist offensichtlich und verspricht jede Menge Potenzial für schwarzen britischen Humor. 

Natürlich dürfen wir uns aber auch auf viele brillante Slapstickeinlagen freuen, die Rowan Atkinson so berühmt gemacht haben. Hier zum Beispiel eine schöne Anspielung auf John Travolta in "Saturday Night Fever":



Haha

Die Bayern-Bosse blamieren sich auf einer Pressekonferenz – die Reaktionen sind einfach nur gut
Mia san mimimi

Eigentlich ist eine Pressekonferenz des FC Bayern München nichts, was jemanden einen ganzen Nachmittag lang unterhalten kann. Heute war das anders: Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic haben sich am Nachmittag auf ein Podest gesetzt – und es den Journalisten mal so richtig gegeben. Zumindest Rummenigge und Hoeneß taten das, Salihamidzic durfte nicht wirklich viel reden.

Dazu muss man wissen:

Die vergangenen Wochen waren für den FC Bayern nicht einfach – in der Bundesliga läuft es nicht so gut, die Champions League sieht auch nicht viel besser aus. Der holprige Saisonstart des Rekordmeisters sorgte vor allem in den Medien für viel Erstaunen und teilweise auch für Spott

Die Verantwortlichen beim FC Bayern finden das aber unfair. Und lederten also los, so wie früher quasi. Nur übertrieben die Bayern-Bosse es dieses Mal so sehr mit der Selbstherrlichkeit, dass ihre Sätze nicht mehr viel mit der Realität zu tun hatten. Es wurde richtig peinlich.

Für diejenigen, die diese fragwürdige Pressekonferenz vom FC Bayern München verpasst haben, gibt es hier die besten Zitate.

1 Karl-Heinz Rummenigge über den FC Bayern:

"Ein sehr strahlender und sehr leuchtender Stern am Firmament."

2 Manager Hasan Salihamidzic zur Kritik von Stefan Effenberg:

"Effenberg ist beim Fernsehen und ich beim FC Bayern."

3 Auf die Frage, wieso er nicht zeigt, dass er zu Trainer Niko Kovac steht:

"Wir müssen uns doch nicht öffentlich ein Küsschen geben. Die Bundesliga ist doch keine Dschungelshow!"

4 Karl-Heinz Rummenigge zur Kritik an Spielern des FC Bayern:

"Ich möchte vielleicht in diesem Zusammenhang mal daran erinnern, an Artikel 1 des Grundgesetzes. Da heißt es: Die Würde des Menschen ist unantastbar."

"Mit dem heutigen Tag werden wir unsere Spieler, unseren Trainer und auch den Klub schützen."

"Wir werden uns mit diesem Tag diese herabwürdigende, hämische, faktische Berichterstattung nicht mehr bieten lassen."

5 Das mit dem Schutz gilt aber übrigens nicht für ehemalige Spieler des Vereins, wie zum Beispiel Juan Bernat, für den Uli Hoeneß folgende Worte übrig hat:

"Als wir in Sevilla gespielt haben, war er ALLEINE dafür verantwortlich, dass wir fast ausgeschieden waren. Und an DEM Tag ist entschieden worden, dass wir ihn abgeben. Weil er uns fast die ganze Champions League gekostet hat. Das Wohl und Wehe des FC Bayern München hängt nicht von Juan Bernat ab."

6 Hoeneß zu seiner Kritik an Özil:

"Ich hätte nicht 'Dreck' sagen dürfen, sondern 'Mist'."

Die peinlichste Pressekonferenz aller Zeiten?

Der Meinung sind jedenfalls zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer auf Twitter. Sie waren sich schnell einig: Diese Pressekonferenz ist kaum zu übertreffen.

Das sind die besten Reaktionen auf Twitter: