Bild: Imago/McPHOTO

Schönheit und Trostlosigkeit liegen gerade im Winter nah beieinander. Und kein Land spiegelt diese Ambivalenz so gut wider wie Island. Der kleine nordische Inselstaat nennt beeindruckende Landschaften sein Eigen: monumental und einsam – für die einen unglaublich schön, für die anderen eben trostlos.

Kein Wunder, dass diese Landschaften Schauplätze für einige großartige Filme wurden. 

Wir haben Euch eine Liste mit den sechs besten Filmen, die in Island spielen, zusammengestellt:
"Interstellar"

An manchen Orten ist Island so unwirklich schön, dass es wirkt, als wäre die Landschaft nicht von dieser Welt. Das ist gar nicht so weit gefehlt, wenn man sich "Interstellar" ansieht. In dem Science-Fiction-Film von Christopher Nolan, bei dem Cooper (Matthew McConaughey) mit seiner Crew in den Weltraum fliegen muss, um die menschliche Zivilisation zu retten, dient die isländische Eislandschaft als Kulisse für einen anderen Planeten. 

Ganz abgesehen von der atemberaubenden Umgebung: Der Film überzeugt mit einer komplizierten wie genialen Story, die einige Mindfuck-Momente mit sich bringt. 

"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty"

Walter Mittys (Ben Stiller) Tage sind trist. Er arbeitet im Foto-Archiv eines Magazins und wünscht sich ein spannendes Leben und die richtige Frau – wie in seinen Tagträumen. Dann scheint sich plötzlich alles zu ändern: Nicht nur, dass er seine neue Arbeitskollegin Cheryl kennenlernt, zur letzten Printausgabe des Magazins muss er auch das Negativ des verlorengegangenen Titelbildes wiederbeschaffen. 

Doch das hat Fotograf O'Connell, dem Walter durch die halbe Welt hinterher reisen muss. Das wunderschöne Island wird dabei auch Kulisse – für Walter leider zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Für einen zentralen Song im Film, der auch den Trailer untermalt, ist übrigens die bekannte isländische Band "Of Monsters and Men" verantwortlich.

"Virgin Mountain"

"Virgin Mountain" – das ist der Spitzname von Fusi, 43 Jahre alt. Er führt ein ganz normales Leben – arbeitet an einem Flughafen und ist leidenschaftlicher Modellbauer. Als er eines Tages einen Tanzgutschein bekommt, gerät sein routiniertes Leben aus dem Gleichgewicht. 

Der isländische Film, der 2015 in den deutschen Kinos lief, erzählt eine traurig-schöne Liebesgeschichte und konnte dafür einige Preise gewinnen. 

"Children of Nature"

Geiri ist alt, er geht auf die 80 zu. Nachdem er weder in seinem alten Zuhause noch bei seiner Tochter in Reykjavik auf Dauer unterkommen kann, droht ihm das Altenheim.

Dazu ist er aber nicht bereit und nimmt sein Leben, gemeinsam mit seiner Jugendliebe Stella, noch einmal selbst in die Hand. Neben einer herzerwärmenden Geschichte sticht in dem isländischen Film vor allem die tolle Landschaft und die wunderbare klassische Filmmusik hervor.

Das hat auch die Filmkritiker über die isländischen Grenzen hinaus überzeugt. Neben Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis wurde "Children of Nature" auch für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

"Der Sternwanderer"

"Der Sternwanderer" erzählt die Geschichte von Tristan. Tristan lebt in einem englischen Dorf, nahe einer mysteriösen Mauer, die den Eingang in eine magische Welt bildet. Um seine Liebe zu Victoria zu beweisen, findet er einen Weg in diese Welt – mit dem Ziel, Victoria einen gefallenen Stern zu besorgen. 

Und begibt sich damit auf eine Reise voller Prinzessinnen, Hexen und Königssöhne.

Um so eine schöne, magisch-mystische Filmwelt zu erschaffen, muss alles passen – auch die Kulisse. Dass Teile des Films in Island gedreht wurden, ist also mit Sicherheit kein Zufall.

"Oblivion"

Islands Schönheit besteht vor allem in der rauen Natur – keine Menschen weit und breit. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Landschaften immer wieder als Filmkulissen für andere Planeten herhalten müssen – oder, wie im Falle von "Oblivion" als zerstörte Erde.

Von der Katastrophe, die die Story-Grundlage für diesen Film liefert, sind wir zum Glück verschont geblieben: Im Jahr 2017 wird die Erde von Außerirdischen angegriffen und unbewohnbar gemacht. Die Menschen müssen sich zurückziehen und nur Jack und Vika arbeiten in der zerstörten Welt – um kaputte Kampfdrohnen zu reparieren. 

Doch als Jack merkt, dass die Außerirdischen, die auf der Erde Leben sollen, so außerirdisch gar nicht sind, nimmt eine spannende Story seinen Lauf.


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