Bild: rbb/WDR/Bavaria Pictures/Stephan Rabold

Im Theater sind sie Kontrahenten, im wahren Leben Freunde. Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) und Siegfried Meyer (Jürgen Vogel) spielen jeden Abend in einem Berliner Varieté humoristische Streitgespräche zwischen Hitler und Stalin nach. 

Während "Siggi" überzeugter Kommunist ist, hält Zeisig sich für einen Pazifisten ohne ideologischen Hintergrund. Sein größter Traum ist Hollywood.

Hotel Lux: Anlaufpunkt für gestrandete Kommunisten

Schnell wird klar, dass Siggi, der einen jüdischen Hintergrund hat, Deutschland verlassen muss. Und auch Zeisig ist kurz darauf durch das non konforme Programm des Theaters gezwungen, zu fliehen. 

Mit gefälschten Papieren macht er sich auf den Weg nach Moskau. Für ihn nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Amerika. Das Hotel Lux ist sein Anlaufpunkt. Hier leben gestrandete Exil-Kommunisten aus ganz Europa, vor allem aber aus Deutschland.

Verwechslung mit Hitlers Astrologen

Wie es das Schicksal will, trifft er die schöne Kommunistin Frida wieder und bleibt für die Liebe und weil alle anderen Möglichkeiten aussichtslos erscheinen. 

Das russische NKWD (Innenministerium der UdSSR) hält ihn für Hitlers Astrologen und er gerät immer mehr in ein absurdes Versteckspiel um seine wirkliche Identität.

Drama wird zur witzigen Persiflage

Leander Haußmann inszeniert das eigentliche Politdrama als witzige Persiflage. Die ersten Szenen im Theater sind so raffiniert gelöst, dass man sofort ganz nah bei den großartigen Helden der Geschichte ist. 

Hier kannst du dir "Hotel Lux" anschauen

Fühlen

Ich habe keinen besten Freund mehr – weil ich Sex mit ihm hatte. Was kann ich tun?
Martha, 19, fragt: