Bild: New Line Cinema/dpa
Antworten auf die wichtigsten Fragen

Die Geschichte von "Herr der Ringe" galt lange als unverfilmbar. Das ist einige Zeit her: Inzwischen gibt es nicht nur eine abgeschlossene Trilogie, sondern auch eine mehrteilige Verfilmung des "kleinen Hobbits", einem weiteren Fantasy-Roman von J.R.R Tolkien. Und es soll noch weitergehen: Amazon plant eine neue Serie, die ebenfalls auf den Geschichten des Autors basiert (bento).

Jetzt hat das Unternehmen die Autoren dieser Serie bekanntgegeben (cnet).

Wer sind die Autoren?

J.D. Payne und Patrick McKay, derzeit eigentlich bekannt, weil sie die Autoren des nächsten Star-Trek-Films sind. Außerdem sind die beiden Teil des Teams, dass das Drehbuch für den kommenden Blockbuster "Godzilla vs. Kong" schreibt. Der soll 2020 erscheinen. 

Zu ihrer neuen Aufgabe im "Herr der Ringe"-Universum äußerten sich die beiden Autoren gegenüber den Fans betont respektvoll:

"Wir fühlen uns wie Frodo, der das Auenland verlässt und eine große Verantwortung mit sich trägt. Es ist der Beginn eines Abenteuers fürs Leben."
Statement der beiden Drehbuch-Autoren

Worum geht es in der Serie?

Bislang ist nur wenig über den Inhalt bekannt. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll die Handlung aber vor der eigentlichen "Herr der Ringe"-Geschichte einsetzen. Dabei handelt es sich angeblich um eines teuersten Serienprojekt überhaupt. 

Berichten zufolge soll das Produktionsbudget bei mehr als 500 Millionen Dollar liegen. Außerdem hat Amazon offenbar gleich fünf Staffeln in Auftrag gegeben und überlegt, weitere Spin-offs zu bestellen (bento).

Wann erscheint die "Herr der Ringe"-Serie?

Aufgrund des großen Aufwands dürften noch mehrere Jahre vergehen, bis Fans neue Geschichten aus der Welt von Frodo, Bilbo und Gandalf erleben dürfen. In einem Interview deutete die Chefin von Amazon Studios kürzlich an, dass der Start sogar erst 2021 erfolgen könnte.


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Donald Trumps Golfplatz soll schottische Wanderdünen ruiniert haben
Zwei Fragen, zwei Antworten

Ein Bericht der schottischen Umweltschutzbehörde Scottish Natural Heritage könnte für US-Präsident Donald Trump Ärger bedeuten: Die staatlichen Aufseher kommen darin laut dem britischen Guardian zu dem Schluss, dass die Bauarbeiten an einer von Trumps schottischen Golfanlagen tiefgreifende Folgen für die Umwelt an der nahen Meeresküste gehabt hat.

Die nahen Wanderdünen sind auch unter dem Namen Foveran Links bekannt. Sie werden offiziell als "Site of Special Scientific Interest" (SSSI) geführt. Inzwischen seien sie "teilweise zerstört", so steht es in der Untersuchung.