Warner Bros. mit einem richtigen Voldemort-Move.

Fans auf der ganzen Welt lieben Harry Potter und die Geschichten aus dem Zauberuniversum von J.K. Rowling. Deshalb gibt es auch auf der ganzen Welt Festivals und Partys, die Harry Potter-Mottos haben. Dem will Warner Bros. jetzt einen Riegel vorschieben.

Die Filmgesellschaft, die die Rechte an den Harry Potter-Filmen besitzt, geht gegen "nicht-autorisierte kommerzielle Aktivitäten" mit Harry Potter-Bezug vor. Das heißt im Klartext: Sie untersagt es Veranstaltern, "Namen, Orte oder Gegenstände" aus dem Harry Potter-Universum zu verwenden, wenn sie davor nicht die Rechte dafür erworben haben. Streicht man all diese Dinge von einer Harry Potter-Mottoparty, bleibt nicht mehr viel übrig. (Hollywood Reporter)

Jüngst betraf das zum Beispiel ein Fan-Festival in der Nähe von Philadelphia in den USA. Das "Harry Potter Festival" dort lockte mit Unterrichtsstunden in "Verteidigung gegen die dunklen Künste" oder einem "Meet and Greet" mit Dumbledore tausende Besucher an – bis Warner Bros. ihnen das untersagte. Deshalb wird es solche Programmpunkte beim nächsten Mal nicht mehr geben, stattdessen hat sich das Festival nun den wesentlich unsexyeren Namen "Zauberstäbe und Zauberer" gegeben. 

Hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr:

Auch ein Quidditch Turnier, das an einer Universität in der Nähe stattfinden sollte, muss nun abgesagt werden. "Es ist fast so, als wäre Warner Bros. von Voldemort übernommen worden, mit dem Versuch, mithilfe dunkler Magie das Licht einer kleinen Stadt zu zerstören", sagte eine der Veranstalterinnen dem Hollywood Reporter.

Und nicht nur große Events sind betroffen – im schlimmsten Fall meldet sich die Filmgesellschaft auch mal, wenn du nur eine kleine Privatparty schmeißt. So erhielt auch schon mal eine Frau eine Unterlassungsaufforderung, nachdem sie 30 Leute zu einem Abendessen mit Harry Potter-Motto eingeladen hatte.

Nicht so cool, finden Fans – und machen ihrem Unmut auf Twitter Luft.

"Harry Potter macht dem Franchise auch so schon genug Geld, ohne dass sie solche Festivals verbieten müssten," findet zum Beispiel diese Frau.


Gerechtigkeit

Tampons sollen in Australien nicht mehr als Luxusprodukte besteuert werden

Ein Tampon ist praktisch. Ein Tampon ist diskret. Ein Tampon ist manchmal gefühlt lebensrettend. Eins ist ein Tampon aber bestimmt nicht: ein Luxusprodukt.

Und deshalb schafft Australien nun auch die Steuer ab, die Damen-Hygieneartikel als solche wertet. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde am Montag im australischen Senat verabschiedet. (Mashable)