Bild: ProSieben
1. Schwarz-Weiß-Malerei

Wie im Vorjahr wurden die Kandidatinnen in zwei Teams aufgeteilt - unter der Leitung der Juroren Thomas Hayo und Michael Michalsky. Die lieferten sich dann regelmäßig Wortduelle darum, wessen Schützling Walks und Shoots und Teachings professioneller über sich ergehen ließen.

2. Die Sache mit der Abwechslung

Designer Michalsky gab seinen Models kurzerhand den Namen "Team Diversity". Erstmals durften auch zwei Transgenderfrauen am Wettbewerb teilnehmen. So divers ist es mittlerweile aber nicht mehr. Beide Kandidatinnen sind mittlerweile wieder rausgeflogen.

(Bild: ProSieben)
3. Die Kandidatinnen

Im Finale der Sendung laufen und posen in diesem Jahr vier junge Frauen um den Titel "Germany’s Next Topmodel":

Leticia
(Bild: ProSieben)

Nachdem ihr Heidi Klum eine Kurzhaarfrisur verordnet hatte, musste die 18-Jährige ständig Perücken anziehen. Zwischendurch hat die Ingolstädterin noch einer Konkurrentin eine Flasche Wein weggetrunken - und war dann das "böse Mädchen" der Staffel.

Céline
(Bild: ProSieben)

Sie ist das Venus-Gilette-Model 2017. Wenn die 18-Jährige "Team Thomas" sich nicht gerade die Beine rasiert, spielt sie Handball. Während der Sendung sagte die Koblenzerin nicht viel, hatte aber mal eine Panikattacke, als die GNTM-Chefin sie zu einem Unterwassershooting drängte. Heidi Klum: "Das Ergebnis war bei dir am Ende immer Top."

Romina
(Bild: ProSieben)

Gemeinsam mit Kollegin Leticia bildet Romina den Rest vom "Team Diversity". "Mode ist für mich alles", sagt die 20-Jährige aus Hambrücken. Im Empfehlungsschreiben von Chefin Heidi Klum heißt es:

Du hast vom ersten Tag an fast professionell performt.
Heidi Klum
Serlina
(Bild: ProSieben)

"Ich würde mich als sehr spontan und offen beschreiben", sagt die 22-Jährige aus Koblenz über sich selbst. Vor der Staffel war Serlina ein Jahr lang in Australien unterwegs. Mentor Thomas Hayo schwärmt wortreich:

Ich bin begeistert von ihrer Entwicklung.
Thomas Hayo
4. Die Entscheidung

Während DJ Robin Schulz und Beth Ditto, die Ex-Frontfrau von Gossip, Musik beisteuern, treten die vier gegeneinander an.

Dieses Mal darf auch das Publikum Preise vergeben. In den Kategorien "Beste Shooting Performance", "Beste Walk Performance" und "Größte Personality".

(Bild: dpa / Jens Kalaene)

Beim Titel hat aber Klum das letzte Wort. Wie immer.

Wir erinnern hier nochmal an die Worte des verstorbenen Roger Willemsen:

"Eine unschöne Frau mit laubgesägtem Gouvernanten-Profil bringt kleine Mädchen zum Weinen, indem sie ihre orthodoxe, hochgerüstete Belanglosigkeit zum Maßstab humaner Seinserfüllung hochschwindelt, über 'Persönlichkeit' redet, sich aber kaum mehr erinnern kann, was das ist, und sollte diese je zum Vorschein kommen, sie mit Rauswurf bestraft."

5. Live is live

Das Finale wird am Donnerstag um 20.15 Uhr aus der Arena in Oberhausen ausgestrahlt. Live. Das bedeutet auch, dass die inszenierten Dialoge der Sendung plötzlich wieder mit der Realität kollidieren.

2011 führten zwei Studenten das vor, indem sie die Finalshow Wort für Wort transkribierten. Das Ergebnis veröffentlichten sie als Reclam-Heft mit dem Namen:

Das ist der Tag, von dem ihr noch euren Enkelkindern erzählen werdet

Zur Vorbereitung unbedingt nochmal lesen. Gibt es auch im Netz:

Heidi: Wow! Ich kann nur sagen, es macht so viel Spaß, euch dreien zuzugucken. Erst mal kamt ihr da rein - wie ausm All. Und so richtig so ausm All.

Thomas R.: Wow! Toll!

Heidi: So richtig so "Wusch", wie du immer sagst, "Wusch"!

Thomas R.: Wusch! Einfach Wusch wart ihr da.

Heidi: Wow!

Thomas R.: Toll!

Thomas H.: Is’ super. Wer? Fast wie… fast wie drei Engels für Thomas, ne?

Heidi: Wie drei Engel für Thomas? Wie drei Engel für Heidi!

Thomas H.: Einigen wir uns: Germany’s Angels.


Tech

Warum das neue Nokia 3310 wirklich niemand braucht

Nokia ist zurück und verkauft wieder Handys – darunter ein Retro-Modell namens Nokia 3310. Bei der Ankündigung im vergangenen Jahr waren alle ganz aufgeregt, weil Handys aktuell eigentlich alle gleich aussehen. Nicht so das Nokia! Abgerundete Kanten, knallige Farben, echte Tasten. Jetzt gibt es das 3310 für rund 60 Euro zu kaufen (zum Beispiel bei Amazon, wir kriegen dann eine Provision).

Sagen wir es mal so: Kann man machen, ist aber eigentlich Quatsch.