Heidi Klum ist zurück, und natürlich hat sie "Mädchen" mitgebracht. Am Donnerstag ist die 14. Staffel "Germany's Next Topmodel" gestartet. Wer dieses Großereignis verpasst hat (oder noch einmal in süßen Erinnerungen schwelgen möchte), kann hier das Wichtigste in unserem GNTM-Schnellcheck nachlesen.

Die Schnellzusammenfassung von "Germany's Next Topmodel 2019" Folge 1: 

Heidi stellt das neue Konzept vor (bahnbrechend!). Die Jury besteht nur noch aus ihr (überfällig!). Massencastings gibts nicht mehr (zeitsparend!). Stattdessen 50 Einladungskarten (handsigniert!) und ein Abendessen (opulent!). Danach wird aussortiert (rabiat!). 

Anschließend die erste Fashion-Show (unterirdisch!). Im U-Bahn-Schacht scheitern einige an Michalskys Roben (tragisch!). Der Rest darf mit auf die Model-Reise (aufregend!).

Der Dialog, der alles sagt: 

Kandidatin Theresia – Hamburger Society Girl mit Glitzerdress und hollywoodreifem Bewerbungsvideo – schwächelt beim ersten Walk. Heidi mutmaßt: Es sind zu wenig Zuschauer im Raum.

Heidi: "Ich allein reiche dir wahrscheinlich nicht."

Theresia: "Nein."

Der emotionale Tiefpunkt: 

Als Theresia beim Casting ihren Freund, einen Tierfilmer, anruft (der hat übrigens auch ihr Bewerbungsvideo gedreht), dann jedoch die Facetime-Verbindung zu "Thomasschatz" abbricht. "Wenn er hier wäre, das wäre das Größte für ihn", versichert sie aber. 

Der emotionale Höhepunkt: 

Als Heidi Klum in Berlin ankommt und aus dem Cabrio sofort die Witterung von Döner aufnimmt.

Der empowerndste Satz: 

"I'm born this way, würde Lady Gaga sagen."

Die überraschendste Erkenntnis: 

Dass Heidi Klum tatsächlich alle Einladungskarten selbst unterschrieben hat. Und dass Lena Gercke wirklich sehr, sehr kleine Ohren hat.

Das schönste Product-Placement: 

Eigentlich müsste das der rote Mercedes sein, mit dem Heidi Klum durch Berlin braust. Die Knauser aus Stuttgart hatten – typisch schwäbisch – allerdings offenbar keine Lust, die Spritztour zu sponsern, also zensiert Pro7 kurzerhand den Stern. Im Showbusiness gibt's nichts geschenkt, Leute.

Wer fliegt als Nächstes raus: 

Joy. Beim Abendmahl wagt sie es, als Erste von den angerichteten Speisen zu kosten (Zitat aus der Menge: "Guck mal, die eine isst was!"). Bei der Fashion-Show heult sie schon über ihren verkackten Walk, bevor sie ihn verkackt hat (Zitat von ihr selbst: "Ich bin einfach abgefuckt"). Essen und verkacken? So wird das leider nichts mit der Model-Karriere. 

Wer kommt aufs Cover der deutschen Harper's Bazaar: 

Simone. Weil sie sich beim Leistungssport die Beine ruinierte und nach eigenen Angaben "schon mehr durchgemacht hat als die anderen Mädchen“. Und weil sie laut Heidi "echte Natürlichkeit“ ausstrahlt – und die Welt von der ewigen Fake-Natürlichkeit inzwischen einfach die Schnauze voll hat.

Wer heute eigentlich ein Foto verdient hätte: 

Eindeutig diese zwei Trendsetter, die den langen Weg aus einem Fantasy-Roman in einen U-Bahn-Schacht auf sich genommen haben.

Drama-Faktor:

3/10: Heimweh nach dem Freund und ein versemmelter Gang im U-Bahnschacht? Da geht noch was. 

Gesamtwertung: 

6/10: Keine endlosen Castings und aufgesetzte Juroren-Streits: Die erste Folge GNTM 2019 startet solide und lässt auf einen Aufwärtstrend hoffen.

Die offene Frage: 

Wer ist eigentlich gruseliger: Ein Tierfilmer als Freund oder der Horrorclown Simon Desue?



Streaming

Germany's Next Topmodel ist wieder da – das sind die besten Tweets aus Folge 1
"Deivörsity"

Gefühlt hat das Jahr erst vor zwei Tagen angefangen, die neue Staffel "Germany's Next Topmodel" ging am Donnerstag trotzdem schon los. Direkt zu Beginn erklärte Heidi Klum, dass sie in dieser Staffel auf eine feste Jury verzichten und stattdessen immer mal wieder Gastjurorinnen und Gastjuroren einladen werde. In Folge 1 war das Lena Gercke.

Ein klassisches Casting gab es diesmal nicht, stattdessen wurden 50 Kandidatinnen von Heidi zu einem gemeinsamen Essen eingeladen – im Anschluss wurden viele von ihnen aussortiert. Natürlich beobachteten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf Twitter wieder aufmerksam das Geschehen und twitterten fleißig mit.