Welchen Neustart sollte man auf keinen Fall verpassen und welchen kann man sich getrost sparen? bento stellt dir hier jede Woche den Kinostart der Woche vor, für den sich der Gang ins Kino wirklich lohnt - und nennt dir 5 gute Gründe dafür.

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Die Folgen globaler Erwärmung

Fast jeden Tag sehen wir es in der Realität: Überschwemmungen, Wirbelstürme, Waldbrände. Die massiven Wetterveränderungen sind auf den Klimawandel zurückzuführen, der die Menschheit immer mehr bedroht und diese zu immer neuen Maßnahmen greifen lässt, um gegen die Unglücke anzukämpfen. In “Geostorm” ist genau so ein Klimawandel mit seinen Folgen in einer sehr nahen Zukunft zu erleben - nur hundert Mal schlimmer.

Nachdem eine Reihe von Naturkatastrophen die Erde beinahe vernichtet hatte, wurde zum Schutz ein Netzwerk von Wetterkontroll-Satelliten im Weltraum stationiert. Doch anstatt die Menschen vor dem Schlimmsten zu bewahren, löst einer der Satelliten eine kritische Kettenreaktion und damit einen globalen Supersturm aus.

Nur Fachmann Jake Lawson (Gerard Butler) kann den Fehler beheben, um weitere Katastrophen abzuwenden, doch das kann er nur gemeinsam mit seinem Bruder Max (Jim Sturgess), nachdem er sich mit ihm versöhnt hat. Handelt es sich überhaupt um eine bloße Fehlfunktion oder Sabotage? Das Chaos wird von Terroristen genutzt, um ein Attentat auf den US-Präsidenten Palma (Andy Garcia) zu verüben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

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Katastrophenfilm 2.0

Roland Emmerich lässt grüßen! Der Katastrophenfilm-Mogul hat mit “Geostorm” jedoch nichts am Hut, denn diesmal ist ein Neuling am Werk, auf den er bestimmt sehr stolz ist. Drehbuchautor und Produzent Dean Devlin hat nämlich bereits mit Emmerich an “Independence Day” gearbeitet und übernimmt jetzt erstmals eigene Regie. Mit Paul Guyot (“Leverage”) an seiner Seite hat er auch gleich das Drehbuch verfasst. Fans von Katastrophenfilmen oder Roland Emmerich sollten sich den Kinostart also vormerken und können sich mit ähnlichen Filmen schon einmal warm schauen. Gemeinsamkeiten sind garantiert!

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Katastrophal gute Besetzung

Eindrucksvolle Bilder, große Szenen. Dafür sind jedoch nicht nur die Special-Effects verantwortlich, sondern auch die Starbesetzung. Gewohnt ernst tritt Gerard Butler (“Gesetz der Rache”) als der Super-Astronaut Jake Lawson auf, der die Welt retten muss. Andy Garcia (“Passengers”) schlüpft in die Rolle des Präsidenten und Abbie Cornish (“7 Psychos”) als Secret-Service-Agentin Sarah versucht diesen zu beschützen. Jim Sturgess (“Cloud Atlas”) ist in der Rolle des Bruders von Jake Lawson zu sehen und sogar eine Deutsche ist dabei: Nämlich niemand geringeres als Schauspielerin Alexandra Maria Lara (“Der Untergang”)!

Dürfen wir vorstellen, Agent Sarah Wilson:

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Der Trailer

Dramatische Musik, bedrohlich blinkendes Licht, riesige Wellen, schreiende Menschenmengen: Klingt nach einem typischen Katastrophenfilm, wie ihn Fans des Genres lieben! Komischerweise genießt der Mensch es, seine Welt wortwörtlich brennen zu sehen und sich auszumalen, wie die Erde entweder durch die Natur oder Menschenhand zu Grunde geht. Wer den Trailer bereits gesehen hat, kann bestätigen, dass der Film genau das und Blockbuster-Action durch und durch bietet. Die digitalen Effekte können sich wirklich sehen lassen und versprechen, der perfekte Popcorn-Film zu werden, der unterhält und so wie es ein Katastrophenfilm nun einmal an sich hat, Spaß macht.

Apropos dramatische Musik. Der Soundtrack von Lorne Balfe verhilft zur Untergangsstimmung:

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Eine echte Nasa-Einrichtung als Drehort

Die Dreharbeiten zum Film fanden ab Oktober 2014 in New Orleans, Louisiana statt, einige Szenen wurden jedoch an einem ganz besonderen Ort gedreht: Nämlich an der Michoud Assembly Facility (MAF), einer Montageeinrichtung der Nasa, in der die erste Stufe der Saturn-Rakete und der Außentank für das Space Shuttle gefertigt wurden. 

Auch Schauspielerin Alexandra Maria Lara zeigt sich begeistert und erzählt, dass sie noch nie zuvor an so einem Set gestanden und in voller Montur mit Astronauten und Bluescreen gedreht habe. Kein Wunder also, dass der Film bei so einem Aufwand so lange gedauert hat, bis er in die Kinos kommt. Der Filmstart wurde nämlich aufgrund verschiedener Nacharbeiten, die letztendlich 15 Millionen Dollar mehr gekostet haben, mehrere Male verschoben.


Gerechtigkeit

YouTuber ApoRed erhält nach Bomben-Prank Bewährungsstrafe
Ist es ein Scherz, eine schwarze Tasche vor die Füße von Passanten zu werfen, wegzurennen und das zu filmen? 

Der Youtuber Ahmad Ahadi alias "ApoRed" wurde heute wegen eines solchen Prank-Videos zu sieben Monaten auf Bewährung und 200 Arbeitsstunden verurteilt. Die Anklagepunkte lauteten Nötigung, Störung des öffentlichen Friedens und Körperverletzung.