Ab April kehren wir in den Winter zurück – zurück zu Daenerys, Jon und Arya. Denn dann läuft die achte und finale Staffel "Game of Thrones".

Die Charaktere sind Fans seit mehreren Jahren bekannt. Jon? Meist in schwarz, meist mit einer dicken Fellkutte. Arya? Immer in abgerockten Fetzen, immer mit ernstem Blick. 

Dabei geht es auch in weniger düster – wenn man sich die "Game of Thones"-Schaupieler außerhalb ihrer Paraderollen ansieht.

Daenerys mit Brille, Arya und Sansa als Hanf-Botschafterinnen und Hodor als Hipster – das sind die GoT-Charaktere im echten Leben:

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Schauspieler schlüpfen natürlich immer in Rollen – das ist ihr Job. Aber je länger ein Schauspieler eine bestimmte Figur mimt, desto schwerer fällt es Fans, den eigentlichen Menschen zu erkennen.

  • Über die "Herr der Ringe"-Teile hinweg war Elijah Wood der verträumte, zottelhaarige Frodo. Als er danach in "Hooligan" und später "Sin City" je kurzgeschorene Psychos spielte, rieben sich die Fans die Augen.
  • Und Daniel Radcliffe wurde mit seiner Rolle als "Harry Potter" groß. Als er plötzlich an einem Londoner Theater im Stück "Equus" blank zog und Sex im Heu hatte, gab es unter besorgten Eltern einen Aufschrei. Ein Kinderidol, nackt?

Und richtig fies wird es, wenn Schauspieler ihre Paraderollen auch noch im echten Leben inszenieren. Oder mit ihnen spielen. Meisterin ihres Fachs ist hier wieder Maisie "Arya" Williams, die liebend gerne mit Sophie "Sansa" Turner abseits der Kamera rumalbert. 

Es wirkt dann oft so, als seien die beiden echte Stark-Schwestern:

Übrigens. Auch die Serienversion sind nicht so ganz korrekt:


Style

Modelabels verraten jetzt, wie die Näherin deines Shirts heißt – ist das mehr als nur PR?
Oder tatsächlich radikal transparent?

Die Etiketten in deinem Kleid sind normalerweise so aufschlussreich wie ein Tinder-Profil – du erfährst ein bisschen was, aber auch nicht zu viel. Aus welchem Stoff ist es gemacht, in welchem Land wurde es zusammengenäht? Die wichtigste Information: die Größe.

Wer ein ordentlich gefaltetes Kleidungsstück im Geschäft anfasst, weiß nichts darüber, ob es Notausgänge in der Fabrik gibt, in der die Näher und Näherinnen arbeiten. Ob sie genügend verdienen, um die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren. Ob die Baumwolle genverändert ist, oder wie das Schaf gelebt hat, dessen Wolle dich warm hält.

Die Anonymität schützt die Modefirmen davor, Verantwortung zu übernehmen. Weil sie Subunternehmer beauftragen, wissen selbst sie oft nicht bis ins kleinste Detail, wer an ihren Produkten beteiligt ist. Die globale Lieferkette verhilft Unternehmen zu riesigen Gewinnen, verschafft Millionen Menschen Jobs (oft nicht einmal existenzsichernde Jobs) und wir Käuferinnen und Käufer bleiben ratlos zurück – kaufen aber trotzdem immer mehr, mehr, mehr.

Wie sieht eine nachhaltigere, verantwortungsvollere Modeindustrie aus?

Modelabels wie Everlane, Honest By oder Hund Hund wollen es besser machen – sie versprechen radikale Transparenz. Jan 'n June aus Hamburg verraten ihren Kundinnen, wie die Näherin hieß, auf welchem Breiten- und Längengrad der Stoff gewebt wurde und aus welchem Land die Wolle dafür kommt. Ähnlich arbeitet die amerikanische Bekleidungsmarke Everlane, hier können Käufer sich über jede einzelne Fabrik informieren. Das Label Honest By des belgischen Designers Bruno Pieters legt die gesamte Entstehung offen – bis hin zur Herkunft der Sicherheitsnadel, mit der das Etikett befestigt ist.