Bild: HBO / Montage: bento
Der Rat der Nerds weiß, was abgeht.

Die finale Staffel "Game of Thrones" ist da – und wir raten, wie es weiter geht! Natürlich tun wir das nicht alleine, sondern zählen dabei auf unseren "Rat der Nerds": Wir schauen auf Fan-Seiten, bei britischen Buchmachern, auf Reddit und auf Twitter, um Antworten auf die Fragen zu finden: Wie geht es weiter? Was bedeutet diese Folge für das Ende? Wer wird überleben, wer sterben? Und wer sitzt am Ende verdammt nochmal auf dem Eisernen Thron? 

Wir haben die erste Folge der achten Staffel "Game of Thrones" gesehen. Hier ist unser Episoden-Check:

Spoiler-Warnstufe rot

Wir haben dich gewarnt. Hier verraten wir alles. Wenn du die Serie oder den Film noch nicht gesehen hast und das noch vorhast, betrittst du diese Seite auf eigene Gefahr.

1 Die erste Episode in zwei Sätzen zusammengefasst: 

Im Norden wird zum langsamen Serienstart erstmal ein großes und überraschend Action-armes Wiedersehen gefeiert. Jon lernt, wie man einen Drachen zähmt – und stellt kurz darauf erschrocken fest, warum er das wie angeboren kann.

2 Die beste Szene

Es waren direkt zwei, beide waren stummes Gold (so wie die Söldner aus Essos!): 

  • Der Blick des Drachen, als Jon SEINE EIGENE TANTE Daenerys knutscht. Denn die Echse riecht, dass da was faul ist. 
  • Jaimes aufsteigende Panik, als er den quicklebendigen Bran sieht. 

3 Was denkt Twitter über die aktuelle Folge?

Eine Reunion hat uns gefehlt!

Bran ist der OG der Folge: 

Die Prognose für Episode 2:

Cersei Gesicht, als sie erfährt, dass das ganze CGI-Budget schon für die Drachen ausgegeben wurde: 

Ton an! 

Aber mal ehrlich – das waren schon 50 Minuten? 

4 Was wird über die weitere Staffel spekuliert?

  • Die plausibelste Theorie: Cersei Lennister wird Euron Graufreud höchstwahrscheinlich ein Baby unterschieben wollen. Das hat bei Robert Baratheon damals auch schon hervorragend funktioniert. Oder ist sie doch nicht schwanger? Immerhin hat sie Wein getrunken! 
  • Die unklarste Theorie: Arya lässt sich etwas bauen, ja. Aber was? Die Theorien reichen von einem kleinen Speer bis hin zu einer "Assassin Creed"-artigen Meuchelmörderklinge mit – so steht es auf dem Pergament – Drachenglas-Klinge. Wird sie den Nachtkönig im Alleingang töten wollen? (IGN)
  • Die mathematischste Theorie: Studis der TU München haben mit einem Algorithmus ausgerechnet, dass Sansa mit 73-prozentiger Wahrscheinlichkeit stirbt und Daenerys zu 99 Prozent überlebt. (SPIEGEL ONLINE)
  • Die wohl verrückteste Theorie aktuell besagt, dass die Macher der Serie an einem zentralen Punkt gelogen haben: Dass es nur sechs Folgen in dieser Staffel gibt. Glaubt man der Theorie von Redditor "dundermuckduck", endet die sechste Folge mit dem Sieg des Nachtkönigs. Nur, dass es dann noch eine weitere, bisher nicht angekündigte Episode geben wird. WHAAAT. (Reddit)

5 Was hat keiner bemerkt?

Zum Lachen: In Staffel 7 spielte Pop-Barde Ed Sheeran eine kleine Nebenrolle – ein selten Fremdscham-lastiger Moment für viele Fans der Serie. Nun wurde sein Schicksal geklärt: Während Söldner Bronn sich mit den drei Prostituierten vergnügt, verrät eine von ihnen nebenbei über einen Soldat Ed, dass er "ohne Augenlider" zurückgekommen sei. Drachenfeuer sei Dank. (Polygon)

Zum Weinen: Ned Stark hat über den Tod hinaus ein Versprechen gehalten. Bei seinem letzten Gespräch mit Jon versprach er: "Wenn wir uns das nächste mal sehen, sprechen wir über deine Mutter." In dieser Episode nun war Jon seitdem das erste Mal seinem inzwischen verstorbenen Vater nah, in der Familenkrypta. Und erfuhr direkt von Sam, wer seine wirklichen Eltern sind.

6 Was sagen die Buchmacher in England – wie stehen die Quoten auf den Sieg des "Spiels der Throne"? 

  • Jon wird nach den aktuellen Glücksspielquoten eine Chance von 16 Prozent ausgerechnet, am Ende auf dem Thron zu landen. Unsere Autorin Hanna dagegen würde ihn gerne tot sehen.
  • Cersei hat laut Quote eine 23-prozentige Chance, zu sterben. 

⚔︎ Da bleibt nur noch eins zu sagen: Passt auf, keine Spoiler zu verbreiten! ⚔︎


Style

Peeling, Zahnpasta, Nagellack: 22 Kosmetika ohne Mikroplastik

Täglich putzen wir unsere Zähne, waschen unsere Hände und cremen unser Gesicht ein. Tagtäglich verenden Tiere an Plastikpartikeln. Denn in unserer Pflegeroutine immer dabei: Polypropylen (PP), Polyethylenterephtalat (PET) oder andere unlösliche synthetische Polymere, also Kunststoffe, die kleiner sind als fünf Millimeter. 

Mikroplastik wird in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten verwendet, als Schleifmittel, Bindemittel, Füllmittel und Filmbildner, um unsere Zähne weiß, unsere Hände sauber und unser Gesicht weich zu machen. 

Mit dem Abwasser fließt es in die lokalen Kläranlagen. Dort kann es wegen seiner winzigen Größe meist nicht ausreichend herausgefiltert werden und gelangt in die Umwelt – lokale Gewässer, Flüsse, Ozeane. Mittlerweile wurde Mikroplastik bereits in Muscheln, Fischen, Vögeln und vor einigen Monaten auch erstmals im Menschen gefunden

Um die Umwelt, die Tiere und uns selbst zu schützen können wir vor allem eins tun: bewusst auf Produkte mit Mikroplastik verzichten. Eine Übersicht aller in Deutschland verkaufter Kosmetika, die Mikroplastik enthalten, hat der Naturschutz-Verband Bund erstellt. (PDF-Datei)

Bundesländer wie Hamburg und Thüringen arbeiten momentan außerdem daran, die Verwendung von Kunststoffpartikeln in Reinigungs-, Hygiene- und Kosmetikartikeln verbieten zu lassen.

Wer bis dahin nicht mehr warten will: Wir haben eine Liste mit 22 Produkten zusammengestellt, die bei der täglichen Pflegeroutine nicht fehlen dürfen – in Form von umweltfreundlichen Naturkosmetika ganz ohne Mikroplastik. Ja, sie kosten den ein oder anderen Euro mehr, aber dafür gibt's ein reines Gewissen inklusive.