Bild: HBO
"Wenn sie beide anrufen, dann weißt du es."

Spoiler-Warnstufe orange

Wir verraten hier etwas über die Serie oder den Film. Nicht das komplette Ende. Nicht die Mörder-Überraschung. Falls du dich aber ärgerst, wenn wir hier gleich Ereignisse vorwegnehmen: Lieber erst anschauen und dann hierher zurückkommen.

Es gibt nur wenige TV-Serien, die so eine große Freude daran haben, ihre Charaktere zu töten  wie "Game of Thrones". Von Staffel 1 an starben wichtige Figuren, selbst die vermeintliche Hauptfigur Ned Stark – gespielt von Hollywood-Star Sean Bean – verlor direkt ihren Kopf.

Lange folgte die Serie der Buchvorlage, jetzt ist sie in der Handlung voraus – also wissen auch die Darsteller nicht, wann es ihre Figur "erwischt".

Jessica Henwick hat nun in einem Interview mit "Entertainment Weekly" verraten, wann ein Darsteller weiß, dass es vorbei ist.

Henwick spielte bei "Game of Thrones" die kämpferische Nymeria Sand. In der zweiten Folge der aktuellen Staffel wird sie in der Seeschlacht zwischen den Greyjoy-Geschwistern getötet. Euron Greyjoy erwürgt sie und hängt sie am Bug eines Schiffes auf.

Henwick war gerade in New York für Dreharbeiten zu der Netflix-Serie "Iron Fist", als sie einen besonderen Anruf entgegen nehmen musste:

Wenn ein Anruf der "Doppel-Ds" komme, "dann weißt du es", sagt Henwick. 

Die "Doppel-Ds" sind David Benioff und Daniel B. Weiss, die beiden Showrunner bei GoT – die also die Produktion und Regie der Serie überwachen.

Normalerweise rufe nur einer an, wenn es um Gespräche über eine Figur geht. Sind beide in der Leitung, stehe das letzte Gespräch an.

"Wir wollen wirklich, dass du zurück [ans Set] kommst", hätten sie zu Henwick gesagt. 

"Andernfalls wird dein Charakter einfach verschwinden und Fans bekommen nie eine Auflösung."

Für die finale Szene musste Henwick also nach Europa und eine Drehpause bei "Iron Fist" möglich machen. 

Hier findest du unsere Besprechungen der bisherigen Folgen zur 7. Staffel "Game of Thrones".
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Fühlen

Dieses Projekt will jungen Menschen mit Suizidgedanken helfen – per Mail

Wenn sich Menschen das Leben nehmen, ist es für ihre Angehörigen und Freunde oft ein kaum zu verkraftender Schock. Und trotzdem passiert es immer wieder. In Deutschland nehmen sich jährlich rund 10.000  Menschen das Leben, davon 550 Jugendliche. Suizid ist in der Altersgruppe der Unter-25-Jährigen die zweithäufigste Todesursache. 

Dabei gibt es Angebote, die speziell jungen Menschen durch die Krise helfen können - Menschen wie Caroline.

Caroline hat Suizidgedanken. Beim Projekt [U25] hat sich die 18-Jährige nun professionelle Hilfe gesucht. Gleichaltrige Peer-Berater wie Marie stehen ihr dort als Ansprechpartner zur Verfügung. Per Email und völlig anonym. 

Für Bento haben Caroline* und Marie* ihre Erfahrungen unabhängig von einander in Emails beschrieben.