Bild: HBO/Pixabay; Montage: bento
Ein Hacker wurde auf die Fahndungsliste des FBI gesetzt.

Der neue Feind von Westeros sitzt im Iran. Das sagen jetzt zumindest US-Ermittler. Im Sommer lief die 7. Staffel "Game of Thrones" – und mehrere Drehbücher sowie ganze Folgen wurden vorab geleakt und ins Netz gestellt (bento). 

Hacker sollen das Material erbeutet haben und vom US-Sender HBO Lösegeld gefordert haben. Der Sender verantwortet "Game of Thrones" und zumindest den Hackangriff damals bestätigt (bento).

Jetzt hat auch ein US-Staatsanwalt den Hack bestätigt – die Spur führt demnach in den Iran.

Laut dem New Yorker Staatsanwalt Joon Kim soll ein Iraner den Hackangriff auf HBO verübt haben und insgesamt 6 Millionen Dollar Lösegeld gefordert haben. Er sei ein "erfahrener und talentierter Hacker". Den Angriff auf HBO-Computer habe er im Mai 2017 begonnen – also etwa einen Monat vor Start der 7. Staffel. 

Mesri wurde nun auf die FBI-Fahndungsliste gesetzt. Staatsanwalt Kim sagt: "Er wird nie mehr in der Lage sein, ohne Angst vor einer Verhaftung außerhalb des Irans zu reisen."


Gerechtigkeit

Michael ging betteln – und bekommt deswegen jetzt weniger Hartz IV

Michael Hansen will eigentlich nicht mit seinem Hund Molly in einer Dortmunder Fußgängerzone sitzen und schnorren, wie er das nennt. "Man wird beleidigt, die Leute gucken mich komisch an", sagt der 50-Jährige. Er bettelt trotzdem, an mehreren Tagen im Monat.

Das Hartz-IV-Geld sei knapp, sagt Hansen. Früher habe er bei einer Zeitarbeitsfirma gejobbt. Doch jetzt habe er Durchblutungsstörungen und Schmerzen im Bein. Hansen ist seit einigen Jahren arbeitslos und wenn er sich zum Beispiel für seine Wohnung "was Neues leisten" wollte, setzte er sich in die Fußgängerzone und bettelte.