Bild: HBO / Helen Sloan

Jetzt ist auch schon die Hälfte der finalen Staffel von "Game of Thrones" vorbei. Mit der "größten Schlachtszene der Filmgeschichte" wurde die dritte Folge beworben, wochenlang haben Cast und Crew jede Nacht in der Kälte gedreht für ein Monstrum von 82 Minuten. In diesen ist schließlich der Originaltitel von George R.R. Martins Werk – "Ein Lied von Eis und Feuer" – so omnipräsent wie noch nie.

Hier ist der Episoden-Check von Folge drei der achten Staffel "Game of Thrones": 

Spoiler-Warnstufe rot

Wir haben dich gewarnt. Hier verraten wir alles. Wenn du die Serie oder den Film noch nicht gesehen hast und das noch vorhast, betrittst du diese Seite auf eigene Gefahr.

1 Die "Schlacht um Winterfell" in zwei Sätzen:

Was sagen wir dem Gott des Todes? Nicht heute.

2 Die beste Szene

Da gibt es wohl nichts zu diskutieren: Die Minuten bis zum Aufeinandertreffen des Nachtkönigs und Bran sind Gänsehaut pur – jäh unterbrochen von einer heranfliegenden Arya Stark, Heldin der Episode (und vielleicht auch der ganzen Serie).

3 Was denkt Twitter über die aktuelle Folge?

Danach waren sich erstmal alle einig:

Und auch hierbei:

Die Betonung liegt auf "Blue Eyes":

Haben Daenerys und Jon eigentlich IRGENDWAS in dieser Folge erreicht?

Und hatte der Nachtkönig etwa mehr Gesichtsausdrücke als Jon?

Währenddessen in der Gruft:

Und nächste Folge dann so:

4 Wie geht es jetzt weiter?

Mit dem frühzeitigen Ableben des Nachtkönigs haben die Autoren auf jeden Fall eines geschafft: zahlreiche Fantheorien zerstört.

Nun da die Gefahr aus dem Norden gebannt ist, scheint ausgerechnet Cerseis Plan aufzugehen: So geschwächt, wie die Truppen (und Drachen!) von Daenerys jetzt sind, erscheint es beinahe unmöglich, Königsmund / King’s Landing einzunehmen. Es bleibt also spannend, 

Eine verrückte Theorie, die nochmal alles ändern könnte, gibt es natürlich trotzdem: Demnach ist der Nachtkönig nämlich gar nicht tot – sondern lebt in einem anderen Körper weiter, genauer gesagt in Brans. Damit würde sich auch die Theorie, dass es sich bei beiden um ein und dieselbe Person handelt, doch noch bestätigen.

5 Fun Facts:

  • Die alte Serien-Weisheit "Wer nicht On-Screen stirbt, ist nicht wirklich tot" bestätigt sich mal wieder: Jons Wolf Ghost / Geist  hat die Schlacht um Winterfell anscheinend überlebt. Zusammen mit den Dothrakis ging er zu Beginn der Folge in den Kampf, taucht danach aber nicht mehr auf. Im Trailer zur nächsten Episode haben ihn aber Fans schon entdeckt: Ein Happy End für Ghost also – vorerst zumindest.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass Arya im Götterhain / Godswood jemanden von hinten überrascht: Erst in Folge eins der aktuellen Staffel schlich sie sich dort an Jon heran. Und auch den Trick mit der wechselnden Hand hat Arya schon einmal beim Training mit Brienne gezeigt.
  • Selten steht in "Game of Thrones" die Musik so sehr im Vordergrund wie in dieser Episode. Komponiert wurde sie von dem Deutsch-Iraner Ramin Djawadi. Vergangenes Jahr erhielt er für seine Arbeit an "GoT" bereits einen Emmy.

6 Was sagen die Buchmacher?

Dass am Ende der Nachtkönig auf dem Eisernen Thron sitzen würde, damit hatten sie ohnehin nicht gerechnet. Die besten Chancen hat aktuell Gendry, dicht gefolgt von Bran Stark und Jon Snow. Aber auch Aryas Chancen dürften mit der aktuellen Folge deutlich gestiegen sein.


Grün

Meine CO2-Bilanz ist miserabel – aber schlecht fühlen sollten sich andere

Seit etwa 24 Stunden habe ich es schwarz auf weiß: Ich bin eine Klimasünderin. Natürlich kam diese Einsicht nicht komplett überraschend. Allein, dass ich als Mensch in einer westlichen Industrienation existiere, schadet dem Klima.

Doch seit gestern ist es schlimmer: Ich fühle mich, als würde ich höchstpersönlich mit dem Feuerzeug neben einem Gletscher stehen. 

Schuld an diesem Gefühl ist der CO2-Rechner des Umweltbundesamts

Mit dem kann jeder seine eigene CO2-Bilanz ausrechnen. Es gibt Fragen zum Haushalt, zur Ernährung, zum Reiseverhalten. Am Ende spuckt der Rechner eine Grafik aus, auf der die eigenen Emissionen dargestellt sind – und ein Vergleich zum deutschen Durchschnitt.

Zumindest im Vergleich zu anderen, dachte ich vorher, sollte ich ganz okay dastehen. Schließlich ernähre ich mich fast vegan, ich fahre nie Auto, dafür viel Zug, ich lebe in einer winzigen Neubauwohnung. All diese Dinge muss ich im Fragebogen angeben.