Bild: HBO
Was in "Eastwatch" passiert – und was es bedeutet.
"Game of Thrones" ist zurück! 

Und wir besprechen die siebte Staffel. Folge für Folge.

Achtung, Spoiler!

Wenn du diese Serie oder den Film noch nicht gesehen hast – und das noch tun willst, ohne ihren Inhalt zu kennen: Stopp!

Die Folge in einem Satz: 

Der Drache weiß bescheid.

Worauf du dich freuen kannst: 

Jon und Daenerys tänzeln weiter um einander herum – Drache Drogon hingegen geht direkt auf Kuschelkurs. Er lässt sich von Jon streicheln. Der Satz nochmal, weil er beim ersten Lesen albern klingt: Der Drache lässt sich von Jon streicheln.

Nur echte Targaryens können Drachen zähmen. Dass Jon einer ist, wissen bislang weder er noch der Rest von Westeros (außer Bran). Drogon aber spürt das.

Das ist in den bisherigen Folgen passiert:
1/12
Gewinner der Woche: Gendry

Gendry ist der uneheliche Sohn des toten Königs Robert Baratheon. Neben all den Targaryens und Lannisters hätte er also auch Anspruch auf den Iron Throne. Er war mit Arya unterwegs und wurde von der Hexe Melisandre mit einer Hand voll Blutegel missbraucht.

In Staffel 3 (DREI!) verhalf ihm Ser Davos zur Flucht und setzte ihn in ein Boot. Seitdem war er nicht mehr gesehen. Fans mutmaßten, dass Gendry vier Staffeln einsam auf den Meeren ruderte. 

Nun ist er wieder da. Er hat einen Hammer. Und er will an Jons Seite kämpfen. Kenner wissen: Schon beider Väter kämpften zusammen – und schon Vater Baratheon hatte einen dicken Kriegshammer. 

Das wird dich noch länger beschäftigen:
  • Mit dem Kriegshammer kommen direkt Probleme: Denn Robert Baratheon tötete damit im Kampf Rhaegar Targaryen. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass Rhaegar tatsächlich der Vater von Jon ist. Gendry wird so zu einer Schlüsselfigur. Bleibt er Jons Weggefährte? Oder wird er zum Widersacher?
  • Dass Jon von Rhaegar abstammt, ist nun beinahe bewiesen. Bislang verriet Staffel 6 nur, dass er der Sohn von Lyanna Stark – und somit nicht Neds Bastard ist. Aber wer ist der Vater? Die aktuelle Folge gab zwei Hinweise: Zunächst ließ sich Drache Drogon von Jon streicheln. Und dann gab es da noch diese Lesestunde in Old Town. Gilly und Sam brüten dort über Büchern. Nebenbei liest sie, dass ein gewisser Rhaegar die Ehe mit seiner Frau aus Dorne annulierte, um eine andere zu heiraten. Rhaegar war mit Elia Martell (aus Dorne) verheiratet. Soll das bedeuten, er heiratete seine heimliche Geliebte Lyanna Stark? Das würde Jon zum legitimen Thronerben machen – noch vor Daenerys.
  • Da wir gerade bei Daenerys sind: Die wird leider immer jähzorniger. In der vergangenen Folge hatte sie ein Heer der Lannisters niedergebrannt – und nun auch das Haus Tarly ihrem Drachen geopfert. Die verbliebenen Kämpfer ergaben sich ihr – aber nicht aus Treue, sondern aus Angst. Ihr Berater Tyrion sagt: "Ich bin ihre Hand, nicht ihr Kopf". Er fürchtet, dass sie zu einer ebenso grausamen Herrscherin werden könnte wie Cersei.
  • Was schon in der kommenden Folge wichtig wird: Wer wird diese Mission überleben? Jon ist nach Eastwatch gereist, die eisige Festung am Ostende der Mauer. Er will einen Eiszombie "lebend" fangen, um dem Rest von Westeros zu beweisen, dass die Weißen Wanderer kein Märchen sind. Ser Jorah, Gendry, Tormund, der Bluthund sowie Beric und Thoros von der Bruderschaft ohne Banner ziehen mit ihm in das ewige Eis.
Der Thesen-Check. Wir haben hier ein paar Theorien zur neuen Staffel aufgestellt. 

So sieht es bisher aus: 

  • Arya, Daenerys, Jon, Sansa, Tyrion – alive and kicking.
  • Littlefinger, Cersei, Tormund – auch. Aber das könnte sich bald ändern. Littlefinger versucht immer aktiver, Sansa und Arya gegeneinander auszuspielen. Und Tormund ist Teil des "Suicide Squad". 
  • Auf dem Iron Throne: Cersei. Immer noch. Aber ihrem Bruder und Geliebten Jaime stinkt es so langsam. 
  • Schlachten: Vergangene Woche gab es eine Feuerschlacht mit Drache, kommende droht eine Eisschlacht mit Zombies. Diese Woche – verdiente – Pause.
  • Prophezeiung: Ja, es ist wahr! Bran kann Raben kontrollieren und damit "fliegen". Mit den Blicken der Raben gleitet er über die Mauer. Der Ausblick ist wenig schön:


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