Er wie heißt?

In frühen Drehbuch-Entwürfen trug der weise Jedi-Meister noch nicht den Namen Yoda, sondern Buffy. Wie dann wohl die Vampirjägerin aus Sunnydale hieße, wäre es dabei geblieben? Auch vom geplanten vollen Namen "Minch Yoda" verabschiedete man sich zum Glück.

(Bild: Disney)
Klein, pelzig, namenlos

Die kleinen teddyartigen Pelzknäule aus "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" heißen Ewoks, das scheint jeder zu wissen, der sich ein klein bisschen mit dem "Star Wars"-Universum auskennt. Aber woher? Im Film fällt der Begriff Ewoks tatsächlich kein einziges Mal. Vielleicht zeigt sich hier, wie weitreichend der Einfluss der zahlreichen Merchandising-Produkte um den Film herum ist, denn erst in den Büchern und auf Spielzeug-Verpackungen war der Name zu lesen.

(Bild: Disney)
Die echten Stormtrooper

Die 1997 von Albin Johnson gegründetete "501st Legion" ist ein Zusammenschluss von mittlerweile mehreren Tausend Hardcore-Fans, die beispielsweise auf Fan-Conventions in authentischen Stormtrooper-Rüstungen auftreten. Einerseits will der Verein, den Spaß an der Weltraum-Saga weitertragen, andererseits legt er Wert auf Gemeinnützigkeit (ganz untypisch für Stormtrooper). So nehmen sie beispielsweise kein Geld für ihre Auftritte, sondern bitten um Spenden für Charity-Organisationen. Der deutsche Ableger der 501st weist mittlerweile mehrere hundert Mitglieder auf. George Lucas sowie diverse Schauspieler gehören zu Ehrenmitgliedern der 501st.

(Bild: Wikimedia/Michael Neel)
Boba Fett – Tödlich, aber wortkarg

Kopfgeldjäger Boba Fett gehört wohl zu den ikonischsten Charakteren der Star Wars-Filme. Dabei hat er gar nicht viel zu tun in den Filmen und zu sagen noch weniger. Tatsächlich passt sein gesamter Text aus "Das Imperium schlägt zurück" in die 140 Zeichen eines Tweets:

In "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ist von ihm sogar nur ein langgezogenes "Aaaaargh!" zu hören.

David Lynchs Star Wars

David Lynch, der König des sperrigen Arthouse-Films, wurde tatsächlich als Regisseur für "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" in Erwägung gezogen. Letztlich wurde man sich aber doch nicht einig, nach Lynchs Schilderungen müssen ihn allein die Wookies und Ewoks schwer abgeschreckt haben – so sehr, dass er auf die üppige Bezahlung verzichtete. Das Aufeinanderprallen von Blockbuster-Franchise und Arthouse-Regisseur wäre aber sicher interessant geworden.

Star Was? Will doch keiner sehen

Heute kaum vorstellbar, aber als "Star Wars" 1977 in die Kinos kam, hielt sich die Begeisterung bei Kinobetreibern zunächst in sehr engen Grenzen. Kaum ein Kino in den USA wollte den Film zum Start zeigen. Zur gleichen Zeit hatte 20th Centure Fox aber auch die gefragte Romanverfilmung "The Other Side Of Midnight" im Programm – und so wurden Kinobetreiber, die diesen zeigen wollten, dazu gezwungen, auch "Star Wars" ins Programm zu nehmen. Später wurde das Studio für diese rechtswidrige Praxis zu einer Geldstrafe von 25.000 Dollar verurteilt, aber das haben sie wohl vielfach wieder eingespielt.