Bild: Getty / Warner Bros.
"How you doin?"

Vor 20 Jahren lief im deutschen Fernsehen die erste Folge von "Friends". Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, wir schwärmten für Joey, wir lachten über Chandler, litten mit Ross und Rachel (Sorry, aber das war keine Beziehungspause!), bewunderten Monica für ihre Kochkünste und feierten Phoebe für ihre Eigenheiten.

Es war uns egal, dass das Leben der Clique leicht unrealistisch war (wer hat schon Zeit, den ganzen Tag im Café zu sitzen), im Gegenteil, die Sechs waren vor allem eins: #squadgoals.

(Bild: Giphy )

Jetzt zu dir: Wie gut kennst du dich noch im "Friends"-Universum aus? Mach das Quiz:


Gerechtigkeit

Gina-Lisa Lohfink verurteilt: Der Prozess ohne Gewinner

Gina-Lisa Lohfink wurde von einem Berliner Gericht für schuldig befunden, zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt zu haben. 20.000 Euro Strafe soll sie zahlen. Die gesellschaftliche Diskussion um die sehr private Frage "wollte sie jetzt, oder wollte sie nicht" brennt trotzdem weiter. Der Streit offenbart, wie scharf unsere Gesellschaft Frauen immer noch für ihre Sexualität verurteilt. Verloren haben in der Sache: Lohfink, die beiden von ihr Beschuldigten und diejenigen, die für oder gegen ihre Integrität argumentiert haben. Also alle.

Der Grund, warum der Fall überhaupt zu einem Symbol werden konnte, ist Lohfinks Bekanntheit. Und gleichzeitig ist diese Bekanntheit ihr Fluch. Sie tritt in trashigen TV-Sendungen und auf Erotik-Messen auf. Vom Boulevard wird sie als "Party-Girl" oder "Luder" betitelt. "'Luder' – steht in der Jägersprache für ein totes Tier, das als Lockmittel für Raubwild verwendet wird. Es ist die Verschriftlichung der visuellen Objektifizierung, ein sozial anerkanntes Wort, das unterschwellig klarmacht: Das ist eine Frau, die wir ungestraft verachten können," erklärt Penelope Kemekenidou in der ZEIT.