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Wiederbelebung des 1990er-Jahre-Klassikers

"Heute ist ein schöner Tag zum Sterben” hieß es schon damals in der 90er-Jahre-Version mit Kiefer Sutherland und Julia Roberts. Dieser epische Satz wird wieder ins Leben gerufen, wenn in dem Remake erneut fünf Medizinstudenten erfahren wollen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Die ehrgeizige Courtney (Ellen Page) wagt mit ihren Kommilitonen Ray (Diego Luna), Jamie (James Norton), Marlo (Nina Dobrev) und Sophia (Kiersey Clemons) deshalb ein gefährliches Experiment: Sie lässt sich für 60 Sekunden in einen klinischen Todeszustand versetzen, um zu erfahren, was auf der anderen Seite wartet. Vollkommen begeistert von dem Nahtod-Erlebnis versucht Courtney bald, die Dauer des Herzstillstandes auszudehnen. Sie und die anderen Studenten schaffen dies auch und erlangen eigenartigerweise berauschende Fähigkeiten, doch mit jedem Mal treten auch immer schwerwiegendere Nebenwirkungen auf. Haben sie die Schwelle zwischen Leben und Tod etwa verschoben?

Hier ist der Trailer:

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Mehr Special Effects

In den 90ern wurde bereits der "Flatliners"-Film von Regisseur Joel Schumacher ("Nicht Auflegen”) für seine herausragenden Effekte gelobt und sogar für einen Oscar nominiert. In der Neuverfilmung kommen Flashbacks, Visionen und Halluzinationen sowie die Trips ins Jenseits mit unserer modernen Technik noch einmal intensiver daher und nehmen sogar futuristische Sci-Fi-Züge an. Neben der ausgereiften Science Fiction tritt außerdem das Horror-Element ebenfalls viel stärker hervor, was alle Fans des Nervenkitzels freuen wird. 

Wir glauben, diese Erfahrung wollen sich die meisten eher ersparen…

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Medizinische Korrektheit

So sehr das Original aus dem Jahre 1990 auch für seine Effekte gelobt wurde, wurde es vor allem wegen der unrealistischen Darstellung medizinischer Handgriffe und Techniken kritisiert. Deshalb begleiteten Ben Ripley während des Schreibprozesses mehrere Neurologen und auch der Cast musste einen Medizin-Crashkurs absolvieren. Dabei half ihnen eine Krankenschwester, wie man Defibrillatoren und Sauerstoffmasken richtig verwendet oder wie man intravenöse Zugänge legt. Aber auch medizinische Theorie stand auf dem Stundenplan. 

Übrigens: Eine Nulllinie, die sogenannte "Flatline”, kann man eben nicht mit Elektroschocks behandeln.

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Frischer Cast

Versprochen, es ist der letzte Vergleich mit dem Original: Im Gegensatz zu der ersten Star-Besetzung mit Kiefer Sutherland, Julia Roberts, Kevin Bacon, William Baldwin und Oliver Platt ist der neue Cast mit dem Puls der Zeit überwiegend weiblich und auch ethnisch diverser. Ellen Page ("Juno”, "Inception”) spielt dabei die verbissene Courtney, die unbedingt wissen will, was an der Schwelle zum Jenseits im Gehirn vor sich geht. Diego Luna ("Rogue One”) stellt den erfahrenen Ray dar, der als einziger Courtney beim ersten Versuch zurückholen kann. Vom Teenie-Serienstar in "Vampire Diaries” hat es Nina Dobrev ebenfalls in das Sci-Fi-Remake geschafft und wird mit Kiersey Clemons ("Justice League”) sowie James Norton ("Hampstead”, "Black Mirror”) vervollständigt. 

Die Hauptdarsteller bei der Premiere:

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Gänsehaut-Musik

Dunkles Thema, dunkle Musik. Nathan Barr ist für diesen Job der richtige Mann, denn er komponierte bereits für einige Filme ( "Hostel”, "Open Water”) atmosphärische Soundtracks, die das Filmerlebnis intensiviert haben. Dieses Mal sind die Titel des Soundtracks sowohl unheimlich als auch ruhig, jeweils passend zur Filmsequenz. Düstere, industrielle Klänge vermischen sich mit einem elektronischen, rhythmischen Puls. Man könnte meinen, er wollte damit das Herzrasen nachahmen, welches vor Aufregung und Angst hektisch pulsiert und sich dann wieder langsam beruhigt.


Style

Diese Mode ist extra für Blinde – man kann sie fühlen

Diese Kleidungsstücke sind bunt, bequem und kommen ohne komplizierte Reißverschlüsse, Knöpfe und Haken aus. Sie sind für ein besonderes Publikum gemacht: für blinde Menschen.