Bild: 20th Century Fox; Montage: bento
Und alle Filmnerds rasten aus.

Filme sind wie Bücher. Manche sind großer Schund, bei anderen sind zumindest die Charaktere spannend und nur bei einigen stimmt alles von Anfang an. Und dann gibt es noch die Werke, die schon irgendwie gut sind – aber erst mit der überraschenden Enthüllung am Ende werden sie zu Meisterwerken.

Filmfan Sean erklärt diese Enthüllungen in Filmen noch mal – allerdings so, dass sie wie banale Fehler wirken. 

Unter dem Account @movie_goofs verhohnepipelt er so Hardcore-Fans und verwirrt gleichzeitig alle anderen. "Goofs" heißt übersetzt "vermasselt" und bedeutet mit Bezug auf Filme so viel wie Filmfehler

Sean aber spezialisiert sich auf Fehler, die keine sind. Er spielt "Captain Obvious" – andere regen sich dann darüber auf, was er am Film nicht verstanden hat. Für alle, die es verstanden haben, ist das: ziemlich witzig. 

Das sind die 9 witzigsten falschen Filmfehler von Sean:

1 "Shining"

2 "The Sixth Sense"

3 "Titanic"

4 "Apollo 13"

5 "Blade Runner"

6 "Batman"

7 "300"

8 "Der Pate"

9 "Sieben"

"Ich war früher Weniger-als-der-Durchschnitt-Kinogeher", sagt Sean zu bento, "aber Netflix hat das rumgedreht." Mittlerweile habe er mehr als 1200 Filme gesehen, fast überall findet sich etwas, dass man ins Gegenteil verkehren kann.

Mit seinen falschen Filmfehlern hat Sean nun knapp 40.000 Follower auf Twitter. Viele würden seinen Humor verstehen, immer wieder kommen aber auch welche, die ihm erklären wollen, was er nicht verstanden hat. "Ich freue mich dann, wenn andere in den Kommentaren einfach mit Simspon-Gifs reagieren", sagt Sean.

Meistens kommen die Ideen für neue Witze beim Gucken, manchmal nimmt er auch die Klugscheißereien anderer "Filmkritiker", wie er sagt. Warum macht er das überhaupt? 

Ums Trollen gehe es nicht, "ich unterhalte einfach gerne Leute".


Streaming

Spotify führt Blocken von einzelnen Künstlern ein – so geht's
Nie wieder Helene Fischer!

Spotify geht offenbar auf den mehrfachen Kundenwunsch ein, Künstler sperren zu können. Wie das Portal "The Verge" berichtet, ist es seit dem letzten iOS-Update für iPhone-Nutzer möglich, einzelne Künstler zu blocken. Spotify testet das Feature nun erstmals.

Was hat Spotify vor? 

Spotify reagiert mit dem Test offenbar auf einen oft geäußerten Wunsch seiner Abonnenten. Bei mindestens zwei iPhone-Modellen ist es offenbar bereits jetzt möglich, bei Künstlern die Option "Diesen Künstler nicht spielen" zu wählen, wenn man auf die drei Punkte in der oberen rechten Ecke der Künstlerseite klickt. Dies berichtet SPIEGEL ONLINE

Durch die Abwahl eines Künstlers wird dieser künftig nicht mehr in Playlisten, oder in Spotify-eigenen "Radiosendern" gespielt. Sogar das eigenhändige Starten soll gesperrt sein, bis man den Block des Künstlers aufhebt. Probleme gibt es allerdings offenbar mit Featuresongs. Hier werden die blockierten Künstler nämlich nicht gesperrt, wenn sie offiziell nur das Feature eines anderes Artists sind. Auf Android-Smartphones ist die Option noch nicht verfügbar.

Was ist der Hintergrund?

2017 hatte sich Spotify noch gegen eine Blockierfunktion von einzelnen Künstlern entschieden. Mit dem Test reagiert der Konzern jetzt offenbar nicht zuletzt auf die Missbrauchsvorwürfe gegen den US-Sänger R. Kelly. Im Zuge der Berichterstattung über die Vorwürfe äußerten viele User den Wunsch, den Künstler zu boykottieren und bei Spotify zu blocken. Dies könnte für Spotify ein Grund gewesen sein, die Blockierfunktion nun doch einzuführen.

Aktualisierung: In einer früheren Version des Artikels wurde nicht deutlich, dass es sich bei dem Feature, Künstler auf Spotify zu blocken, zunächst um einen Test des Streaming-Anbieters handelt. Wir haben dies überarbeitet.