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New York, New York, I want to wake up in that city that never sleeps
Frank Sinatra

Frank Sinatra und zahlreiche andere Musiker besangen ihre Lieblingsstadt. Und auch für einige grandiose Filme lieferte New York die perfekte Kulisse und eine einzigartige Atmosphäre. Mit dieser New-York-Filmliste könnt ihr bequem von eurer Couch aus Big Apple genießen!

Ghostbusters – Die Geisterjäger (1984)

"Who you gonna call? Ghostbusters!" diese Zeile des Titelsongs hat wohl jeder noch im Ohr.

Die unerschrockenen Parapsychologen verteidigen New York mit Leib und Seele. Das Hauptquartier der Ghostbusters liegt in der Feuerwache des New York Fire Departments. Das Gebäude "55 Central Park West" gilt seit dem Film im Volksmund als "Ghostbusters Building". 

Nicht nur die Geisterjäger waren furchtlose Helden, auch die Produzenten bewiesen Mut, als sie eine Szene am Rockefeller Center bei der Prometheus-Statue ohne Drehgenehmigung drehten.

Wolf of Wall Street (2013)

Sie zählt zweifelsohne zu einer der berühmtesten Straßen New Yorks – die Wall Street. Das Zuhause der weltgrößten Wertpapierbörse und zahlreicher Kreditinstitute zieht Geschäftsmänner an, wie das Licht die Motten. Der wohl bekannteste unter ihnen ist der Börsenmakler Jordan Belfort, im Film gespielt von Leonardo DiCaprio

Messerscharf zeichnet Regisseur Martin Scorsese das Leben auf der rentabelsten Straße New Yorks. Hinter den glänzenden Fassaden der Hochhäuser herrscht ein reges Treiben zwischen Sex, Macht und Drogenmissbrauch.

Der Pate (1972)

Dreifach oscarprämiert, hochgelobt, viel zitiert und kopiert, ist der Spielfilm um den mächtigsten Mafiaboss New Yorks, Don Vito Corleone (Marlon Brando).

Fast hätte der Filmdreh nicht stattfinden können, da die Mafia befürchtete durch den Film zusätzlich verunglimpft zu werden. Infolgedessen bedrohte die Mafia den Produzenten massiv. Der gab nach und räumte dem Mafia Boss Joe Colombo ein Mitspracherecht beim Drehbuch ein. 

Aus diesem Grund kommt in dem Film das Wort "Mafia" nicht ein einziges Mal vor. Die Machenschaften der Clans regieren also nicht nur die Straßen New Yorks, sondern durchziehen den Alltag der Gesellschaft (und des Filmbusiness') mehr, als wir glauben zu wissen.

Frances Ha (2012)

Frances Ha ist Mitte 20 und lebt in New York. Während ihre Freunde wie selbstverständlich an ihrer Karriere schrauben und Pragmatismus subtil vor freundschaftliche Loyalität setzen, will Frances einfach jung bleiben. Dabei ist es nicht so, als hätte sie selbst keine großen Pläne für die Zukunft.

Die 27-Jährige will nämlich professionelle Modern-Dance-Tänzerin werden. Leider wird aus diesem Traum keine Realität – betrachtet man die ungeschickte Art, wie Frances durch die Straßen von New York stapft, läuft, tanzt und springt wird auch klar, warum.

Taxi Driver  (1976)

Martin Scorseses "Taxi Driver" ist das Psychogramm des sonderbaren Travis Bickle (Robert De Niro), der seine Abneigung gegenüber den gesellschaftlichen und moralischen Abgründen in brutaler Gewalt entlädt. Nachts fährt er in die dunkelsten Ecken New Yorks. Er begegnet Prostituierten, Drogenhändlern und Kleinkriminellen – dem "Schmutz und Abschaum" der Metropole. Im Film trifft sich Travis mit seinen Kollegen während der Pausen immer in der "Belmore Cafeteria". 

Angeblich war das Café an der Park Avenue South Ecke 28th Street auch in Wirklichkeit ein beliebter Treffpunkt von Taxifahrern. Mittlerweile musste das Gebäude, wie viele andere Drehorte auch, den Neubauten New Yorks weichen.

Florence Foster Jenkins (2016)

Die New Yorker Erbin Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) kann nicht singen, doch als begeisterte Opernliebhaberin hat sie aber einen Traum: Florence möchte auf die Bühnen der Welt. Stephen Frears tragikkomisches Biopic erzählt die wahre Geschichte von Jenkins. 

Gelächter und Kritik prallten an ihr und an ihrem unerschütterlichen Selbstbewusstsein ab. Und so kam es, dass die "schlechteste Opernsängerin der Welt" am 25. Oktober 1944 ein Konzert in der ausverkauften Carnegie Hall in New York gab.

Gott des Gemetzels (2011)

Roman Polanski verfilmt das Theaterstück von Yasmina Reza und lässt den Gott des Gemetzels wüten: Die Eltern Cowan erscheinen bei den Eltern Longstreet, um eine Schlägerei ihrer Söhne zu klären und den Konflikt damit aus der Welt zu schaffen. Doch die Prügelei der Jungs erweist sich als Vorspiel des verbalen Gemetzels, das sich die ach so kultivierten Eltern noch liefern sollen.

Der Film spielt in einer Wohnung in Brooklyn mit Blick auf den Park. In Wahrheit jedoch, wurde er in Paris gedreht, denn gegen Polanski liegt in den Vereinigten Staaten ein Haftbefehl vor.

Shame (2011)

Steve McQueens "Shame" ist mit Abstand der traurigste Softporno, den wir je gesehen haben. Michael Fassbender spielt Brandon, einen New Yorker Geschäftsmann, der bei den Frauen gut ankommt. Auch in seinem Beruf als Werbefachmann ist Brandon erfolgreich und bei seinen Kollegen sehr beliebt. 

Was jedoch keiner weiß: Er leidet an Sexsucht, die sich in ausschweifenden Sex-Orgien und ständiger Selbstbefriedigung äußert. McQueen wählte New York als Drehort, weil die Stadt für den ständigen "Exzess und Zugang" ("excess and access") steht. Beste Voraussetzungen für seinen Protagonisten also, seine sexuelle Freizügigkeit auszuleben.

Birdman (2012)

Einst feierte "Birdman" Erfolge, heute jedoch versucht er mit einer Broadway Inszenierung zurück ins Licht zu treten – und wird dabei von seinem Alter Ego als düstere Stimme im Kopf heimgesucht. Im Film sehen wir den immer verrückter werdenden Birdman nicht nur durch das Broadway-Theater wandeln. Ebenso albtraumhaft fliegt er durch New Yorks Häuserschluchten und versackt in der Bar "Rum House" in der 48th Street

Beindruckende Kamerafahrten und der bissige Blick auf die New Yorker Theaterkritiker und Kulturschaffenden machen "Birdman" zu einem ganz besonderen New York Film.

Manhattan Murder Mystery (1993)

Neben Martin Scorsese widmet sich wohl kaum ein anderer berühmter Regisseur so oft den Straßen und dem Leben in New York wie Woody Allen. Wie der Name es vermuten lässt, geht es in diesem Film um eine Kriminalgeschichte im Stadtteil Manhattan, die sich mit dem Genre der "New Yorker Intellektuellen-Komödie" vermischt. Starring: Woody Allen selber mit seiner Lieblingspartnerin Diane Keaton (die Kombo ist berühmt aus Allens Film "Manhattan"). 

Das Film-Ehepaar deckt nicht nur einen Mordfall im Haus in der 200 East 78th Street & 3rd Avenue auf, sondern streift ebenso durch die Straßen und Parks von "Big Apple".

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.


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