Bild: Tobias Hase/dpa
Was vulgär ist, wird nicht unterstützt.

"Fack Ju Göhte" darf kein Markenname werden – weil der Titel der Filmtrilogie mit Elyas M'Barek gegen die Sitten verstößt. Das entschied am Mittwoch ein EU-Gericht. (SPIEGEL ONLINE)

Worum ging es? 

Die Produktionsfirma Constantin Film wollte den Titel schon 2015 als sogenannte Wortmarke schützen lassen. Das bedeutet, die Firma hätte damit als einzige das Recht, Geld mit dem Namen "Fack ju Göhte" zu verdienen – also beispielsweise Merchandise zu verkaufen. 

Doch das zuständige Markenamt lehnte das ab. Begründung

  • Das englische "fuck you" sei vulgär.
  • Der Filmtitel verstoße "gegen die guten Sitten". So etwas dürfe nicht als Marke geschützt werden. 
  • Und: Auch wenn Millionen von Menschen die Filme gesehen haben – der Titel könne die Verbraucher trotzdem schockieren.
  • Das Markenamt hatte sogar noch überlegt, ob das hohe Ansehen von Johann Wolfgang von Goethe den Titel noch rausreißen könnte – entschied aber, dass das "Fack ju" einfach zu krass sei.

Constantin Film hatte gegen diese Entscheidung geklagt. Doch das EU-Gericht gab dem Markenamt nun recht. Nun hätte die Firma nur noch die Möglichkeit, vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen. Das ist allerdings die letztmögliche Instanz.

Fun Fact: 

"Fack ju Göhte 3" war in Deutschland 2017 mit Abstand der erfolgreichste Kinofilm. Die komplette Trilogie hat mehr als 21 Millionen Kinobesucher vorzuweisen. 

Ob also tatsächlich noch irgendjemand von dem Titel schockiert wäre, ist fraglich.


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