Welchen Neustart sollte man auf keinen Fall verpassen und welchen kann man sich getrost sparen? bento stellt dir hier jede Woche den Kinostart der Woche vor, für den sich der Gang ins Kino wirklich lohnt – und nennt dir 5 gute Gründe dafür.

1

Der packende Trailer 

Kein Trailer wurde am ersten Tag nach seiner Veröffentlichung so oft angeschaut wie der zu "Es": Stolze 197 Millionen Mal in 24 Stunden wurde der Horror-Remake Trailer aufgerufen und hat somit den vorherigen Rekordhalter "Fast&Furious 8" vom Thron gestoßen (denn die Vorschau dazu hat es "nur" auf 139 Millionen Klicks gebracht). Die Nostalgie für den am meisten verkauften Roman in den USA scheint also gigantisch zu sein – zu Recht.

2

Remake eines Horror-Klassikers 

Es gibt nur wenige Horror-Figuren, die sich so sehr wie Clown Pennywise, die Personifizierung unserer schlimmsten Ängste, in unser Gedächtnis eingebrannt und somit den Kult-Status erreicht haben. In der Stadt Derry im Bundesstaat Maine verschwinden immer wieder Menschen - sowohl Erwachsene, als auch vor allem Kinder. Im Laufe eines Sommers erfahren die Freunde Bill (Jaeden Lieberher), Richie (Finn Wolfhard), Eddie (Jack Dylan Grazer), Beverly (Sophia Lillis), Ben (Jeremy Ray Taylor), Stanley (Wyatt Oleff) und Mike (Chosen Jacobs) von einer monströsen Kreatur, die Jagd auf Menschen macht und sie mit ihren schlimmsten Alpträumen konfrontiert. Meistens tritt das Monster jedoch in der Gestalt des sadistischen Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) auf. Im „Club der Loser” schwören die Kinder, die Kreatur zu vernichten, die Bill’s kleinen Bruder Georgie (Jackson Robert Scott) auf dem Gewissen hat.

3

Rated-R 

Viele Fans des geschätzten Horrorstreifens befürchteten, dass sich die Neuverfilmung als seichter Horror herausstellen könnte. Jedoch hat der Film in den USA ein R-Rating kassiert, was die Sorge nun entkräften könnt. Von der FSK in Deutschland hat "Es" eine Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Außerdem haben es einige Szenen erst gar nicht in die Neuverfilmung geschafft, weil sie zu verstörend seien: da wäre einmal eine delikate Gruppen-Sex-Szene aus dem Roman oder auch die furchteinflößende Vorgeschichte des Clowns Pennywise. Harmlos wird es also definitiv nicht. 

Es weiß, was wir am meisten fürchten:

4

Die Zweiteilung 

Nach der berühmten Buchvorlage von Stephen King wurde "Es" zum ersten Mal 1990 als TV-Zweiteiler von Tommy Lee Wallace verfilmt. Sowohl im Roman als auch in der ersten Verfilmung ist die parallele Erzählweise eins der größten Alleinstellungsmerkmale: Die Handlung springt zwischen den 50er- und 80er-Jahren hin und her, so dass abwechselnd erzählt wird, wie Bill und seine Freunde als Kinder und 27 Jahre später als Erwachsene gegen Es antreten. Dieser Aspekt fällt nun in dem Remake weg und es wird vorerst die Geschichte der Kinder erzählt, während die Geschichte des erwachsenen Ichs in einem zweiten Teil behandelt werden soll. Regisseur Muschietti wollte damit "das Publikum in die Kindheit dieser Figuren eintauchen lassen, ohne die Erfahrung durch zeitliche Sprünge oder Rückblenden zu vergiften". Somit beginnt das Grauen erneut, wenn die Protagonisten in der Fortsetzung als Erwachsene zurückkehren.

5

Der Regisseur kann Horror 

Seinen ersten Hollywood-Job bekam der argentinische Regisseur Andrés Muschietti, weil Hollywood-Produzenten das Monster in seinem Kurzfilm "Mama" so beeindruckend fanden und ihm deshalb direkt eine Langfilmversion finanzierten. Und auch in "Es" beweist er wieder einmal, dass er ein Händchen für schaurige Kreaturen hat, denn die Ängste der Kinder gekoppelt mit den effektiven Soundeffekten werden hervorragend visualisiert. Was ebenfalls heraussticht, ist das gelegentliche Einsetzen von Stop-Motion-Effekten wie in der 1990er-Version oder andere diverse Anspielungen, die clever auf das Original zurückverweisen. 

Los Angeles Times lobt die Genialität des Regisseurs:


Fühlen

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