Bild: Getty / Michael Ochs Archives

Am Sonntagabend werden in Los Angeles die Emmys verliehen, die Preise für die besten TV-Serien. Wie auch in den vergangenen Jahren gehen "Game of Thrones"und "House of Cards" mit den meisten Nominierungen ins Rennen. Dabei ist die Konkurrenz alles andere als langweilig.

Welche Serie wäre etwas für dich? Mach unser Quiz:
Interessiert? Dann stellen wir hier die Ergebnisse kurz vor:

"UnREAL"

Vor allem die erste Staffel ist mit das Beste, was in der vergangenen Zeit im US-Fernsehen produziert wurde. Es geht um die fiktive Reality-Dating-Show "Everlasting" und was dort hinter den Kulissen geschieht.

Antwort: viel. Tipp: Traue niemandem. Im Mittelpunkt stehen die beiden Showrunner Quinn und Rachel, die für einen guten TV-Skandal über Leichen gehen. Mehr erfährst du hier: Die Serie "UnREAL" zeigt, was hinter den Kulissen von Reality-TV geschieht

"Master of None"

Awkward, witzig, gegen Stereotype: Master of None erzählt das Leben von Dev, einem indisch-amerikanischen Möchtegern-Schauspieler in New York. Dev leidet unter FOMO, der Fear of missing out, die wohl viele junge Menschen in Großstädten haben.

Deswegen tindert er sich von Date zu Date, hängt als seriöser Foodie mit seinen Leuten in coolen Restaurants ab und ist von seinen Freunden genervt, die Kinder kriegen. Mehr erfährst du hier: "Master of None" ist unsere neue Lieblingsserie

"Mr. Robot"

Eine Thrillerserie erster Güte: Die Geschichte dreht sich um Programmierer Elliott, der nicht nur eine Persönlichkeitsstörung, sondern auch ein Drogenproblem hat. Er arbeitet für eine große Software-Firma, als er sich den Aktivisten der "fsociety" anschließt. Ihr Anführer – Mr. Robot – will mit einem Hackerangriff die Gesellschaft in die Knie zwingen.

Was ist real, was bildet Elliott sich ein? Und was ist seine Rolle beim Angriff? Mehr erfährst du hier: Warum "Mr. Robot" so eine gute Serie ist

"The Americans"

Mitte der Achtziger leben Elizabeth und Philipp Jennings in einem Vorort von Washington, DC. Niemand, auch nicht ihre Kinder und schon gar nicht der neugierige Nachbar vom FBI, kennen ihr größtes Geheimnis: Sie sind Agenten des russischen Geheimdiensts, des KGB. Aus Moskau bekommen die beiden immer schwierigere Aufträge, einige Male droht ihr Doppelleben aufzufliegen.

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Gerechtigkeit

AfD, GroKo und Politfrust: Drei wichtige Erkenntnisse aus Berlin
1. Die AfD ist nicht unbesiegbar.

Seit sich die Partei im vergangenen Jahr auf die Flüchtlingsfrage konzentriert, fährt sie bei allen Wahlen und Umfragen große Erfolge ein. Auch in Berlin sieht das auf den ersten Blick so aus. AfD-Spitzenkandidat Georg Pazderski jubelt: "Von Null auf Zweistellig, das hat es seit 66 Jahren nicht mehr in Berlin gegeben." ("Der Tagesspiegel" I)

Mag sein. Tatsache ist aber auch: Mit 14 Prozent der Wählerstimmen ist die Partei hinter den eigenen Erwartungen von "soliden 15 Prozent" zurückgeblieben. Und das bei einer höheren Wahlbeteiligung als in den Vorjahren. Berlin ging zur Urne, um Rechtspopulismus eine Absage zu erteilen. (Hier das Wahlergebnis bei bento)