Welchen Neustart sollte man auf keinen Fall verpassen und welchen kann man sich getrost sparen? Wir stellen dir jede Woche den Kinostart vor, der sich wirklich lohnt.

1. Eine wahre Begebenheit

"Dunkirk", was ist das? Es ist der englische Name der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen, die im zweiten Weltkrieg zum Schauplatz eines militärischen Desasters wurde. Die deutschen Soldaten hatten es geschafft, die alliierten Truppen von allen Seiten des Festlandes her einzukesseln. Nur der Weg über das Wasser scheint offen, weshalb am Strand tausende Soldaten auf ihre Evakuierung warten. Verwunderlich nur, dass die deutschen Panzer vor der Stadt angehalten haben. Doch die Erklärung ist erschreckend: "Warum gute Panzer verschwenden, wenn sie uns von Oben wie Fische im Netz erwischen können?"

Der Strand vor Dünkirchen wird von deutschen Kampffliegern angegriffen, doch auch das Rettungskommando "Operation Dynamo" ist unterwegs.

2. Christopher Nolans großes Kino

Für seine Fans ist "Dunkirk"-Regisseur Christopher Nolan ein Ausnahmetalent seines Berufs. Sie vergleichen ihn gerne mit großen Filmemachern wie Hitchcock oder auch seinem guten Freund und Arbeitskollegen Quentin Tarantino. Die "The Dark Knight"-Trilogie ist für viele Bewunderer heute noch Nolans größtes Meisterwerk:

In "Dunkirk" wendet sich Christopher Nolan allerdings ganz vom Superhelden-Genre und Fiction ab. Stattdessen geht es um die wahren Helden in der Schlacht von "Dunkirk".

3. Verworrene Handlung

Seine besondere Handschrift hat Nolan dennoch nicht aufgegeben: Statt einer genauen Schilderung des zeitlichen Ablaufs präsentiert er die Geschehnisse rund um "Dunkirk" aus drei verschiedenen Perspektiven. Die jungen Soldaten am Strand, die möglichen Retter zu Wasser und die Verteidiger in der Luft haben in diesem Kampf ihre ganz eigenen Erlebnisse. Nolan präsentiert sie nicht immer in der richtigen Reihenfolge. Ein wenig Rekonstruktionsarbeit wirst du also ähnlich wie bei "Memento" auch in diesem Film leisten müssen.

4. Popstars als Soldaten

In "Dunkirks" Cast treffen alteingesessene Schauspieler und absolute Neulinge aufeinander. Für besonders viel Furore hat im Vorfeld die Information gesorgt, dass "One Direction"-Sänger Harry Styles in "Dunkirk" einen Soldaten spielen wird. Sicherlich wird der britische Mädchenschwarm, der gerade erst ein Solo-Album veröffentlicht hat Warner Bros. einige zusätzliche Kinotickets einbringen – er ist aber bei weitem nicht der einzige Grund, den Film zu sehen. Für die Handlung auf dem Wasser setzt Christopher Nolan Cillian McMurphy ein, mit dem er bereits in "Inception" gearbeitet hat und macht Oscar-Preisträger Mark Rylance zum unerschrockenen Seefahrer.

5. Operation Dynamo

Die Rettung der Soldaten erfolgt unter dem Namen "Operation Dynamo" und ist an Heldenmut kaum zu übertreffen. Neben Rettungsschiffen setzen sich von England aus auch viele zivile Schiffkutter und Boote ab, die den alliierten Soldaten zur Hilfe eilen wollen. Damit die Soldaten gerettet werden können, müssen allerdings die feindlichen Flieger in Schach gehalten werden. Ein ganzes Stück Arbeit für Kampfpilot Farrier, gespielt von Actionstar Tom Hardy.

Englische Fans, die den Film schon seit dem 21. Juli sehen dürfen, sind begeistert:


Gerechtigkeit

Islamist Sven Lau muss für fünfeinhalb Jahre in Haft

Einer der bekanntesten deutschen Islamisten kommt hinter Gitter: Der Prediger Sven Lau wurde am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt (Zeit).

Der 36-Jährige soll in Syrien die islamistische Miliz "Jamwa" unterstützt haben. Lau soll die Gruppe mit Ausrüstung und Geld unterstützt haben und Kämpfer nach Syrien geschleust haben – die Unterstützung habe er als humanitäre Hilfe getarnt, sagt die Staatsanwaltschaft.