Die Nerven werden dünner...

Seit einer Woche sind die Bewohner nun im Dschungelcamp und langsam haben alle keine Lust mehr. Zickereien werden häufiger, aber sonst ist alles beim Alten: Giselle muss in die Dschungel-Prüfung und Twitter lacht sich schlapp.

Hier sind die witzigsten Tweets zu Tag 7 bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus":

Könnte auch ein ganz normaler WG-Abend sein...

Im Norden passiert echt nie irgendwas!

Augenkontakt vermeiden!

Bitte, lieber Gott, lass den Spruch nicht viral gehen.

Achja, für alle, die Giselles Prüfung verpasst haben, hier eine Zusammenfassung:


Sehr geehrter Herr Duden,...

Smokeeeeyyyyy!

UNI-RAGE!!1!11



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Bundesregierung plant höheres Bafög – trotzdem gibt es viel Kritik
Das soll bald geändert werden

Die Bundesregierung plant eine Reform des Bafög-Gesetzes. Bald soll es deutlich mehr Geld für Studierende sowie Schülerinnen und Schüler geben. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek will dafür bis 2022 knapp 1,8 Milliarden Euro investieren. Klingt erstmal gut, doch Kritiker sehen die Pläne skeptisch.

Was soll geändert werden?

Bis 2020 soll der Bafög-Höchstsatz von derzeit 735 auf insgesamt rund 850 Euro steigen. Die Erhöhung setzt sich aus folgenden Beträgen zusammen:

  • Der "Grundbedarf", also das Geld für Nahrungsmittel, Kleidung und sonstige Ausgaben soll erst um fünf und später noch einmal um zwei Prozent erhöht werden. 
  • Deutlich angehoben werden soll der Wohnzuschlag. Dieser liegt derzeit bei 250 Euro und soll auf 325 Euro steigen.
  • Der Freibetrag eines privaten Vermögens soll von 7500 auf 8200 Euro angehoben werden.

Zudem sollen Bafög-Bezieherinnen und -Bezieher ihre Restschulden nicht mehr zurückzahlen müssen, wenn sie dies auf Grund von schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen nicht schaffen. Auch beim Bafög-Bankdarlehen soll sich etwas ändern: Statt das Bafög als verzinslichem Bankdarlehen der Förderbank KfW auszuzahlen, soll der Staat es ab dem Wintersemester 2019/2020 als zinsfreies Darlehen bereitstellen.

Warum will die Bundesregierung die Änderungen?

Die Zahl der Bafög-Bezieher sinkt seit Jahren. Etwa 782.000 Schüler und Studierende erhielten 2017 die Unterstützung vom Staat – 2012 waren es noch etwa 979.000. Grund für die sinkenden Zahlen sind unter anderem die verschärften Regeln, nach denen es immer schwieriger wird, Bafög zu bekommen (bento). Um diesem Trend entgegenzusteuern, hat das Bildungsministerium in den vergangenen Monaten verschiedene Reformen besprochen.

Welche Kritik gibt es an den Plänen?

Der Generalsekretär des Deutschen Studierendenwerks, Achim Meyer auf der Heide, freut sich zwar über die Reformpläne, sagte aber auch: "Für eine echte Trendwende sind größere Verbesserungen nötig." Besonders der Grundbedarfssatz sei zu gering und müsste nicht auf nur 427, sondern auf 500 bis 550 Euro steigen. 

Er kritisierte auch die zu geringe Steigerung der Wohnpauschale. Auch der erhöhte Satz dürfte vor allem Studienanfängern bei Neuvermietung nicht reichen, so Meyer auf der Heide. Zu einer ähnlichen Einschätzung kam das Moses-Mendelssohn-Institut in einer Studie: