Bild: RTL

Der australische Dschungel ist wieder voll mit merkwürdigen Kreaturen und Deutschland klebt am Bildschirm. Oder eher: an diversen Bildschirmen gleichzeitig. Denn was macht Giseles Tränenausbrüche und den kollektiven Verzehr von Schweinehoden noch wunderbarer? Twitter! 

Nach einem Jahr voller politischer Diskussionen, kurzlebiger Memes und kleinen und großen Shitstorms können sich die Menschen auf der Seite endlich wieder ihrer absoluten Lieblingsbeschäftigung widmen:

Wer damit nichts zu tun haben wollte, konnte sich auf Twitter am Freitagabend wohl ziemlich allein fühlen.

Denn auch wenn deine Freunde behaupten, sie gucken es nicht: Statistisch ist die Sache eh klar.

Hier sind also die besten Tweets zur ersten Folge.

Was jedes Jahr passiert:

Was 2019 neu ist:

So, jetzt erstmal in Ruhe die Persönlichkeiten der Kandidatinnen und Kandidaten kennenlernen... (5 Sekunden später) ...okay, fertig, habe meine Favoriten.

In vielen von ihnen entdeckt man einen Teil von sich selbst:

Bei aller Unbekanntheit der "Promis" – irgendwoher kennen wir doch dieses Gesicht...

Ah, doch, warte – ein richtiger Promi ist ja dabei:

...allerdings nur ein wahrer Dschungelkönig:

Schon nach kurzer Zeit werden ungeahnte Rekorde erreicht:

Und auch sonst wurden starke Sprüche geklopft. 

Wenn Bastian Yotta dir zeigt, dass du alles schaffen kannst:

Das wichtigste an Mantras: Zuerst muss man sich selbst überzeugen.

Leider haben alle Kandidatinnen und Kandidaten in diesem Jahr das Wichtigste vergessen.

Irgendwann wurde es verwirrend. Die Gespräche im Camp waren einfach zu deep:

Irgendwann der Klassiker: Eklige Ess-Prüfungen...

Das schockierendste an der ersten Folge war definitiv jedoch...

Und natürlich:

Wie kann das sein?! Ah...

Habt doch mal Mitleid mit den Menschen auf dem Sofa, RTL!

RTL hat offenbar aus der Schläfer-Staffel vor einigen Jahren gelernt und verbietet den Teilnehmenden jetzt Nickerchen. Auch Hoden-Essen und ins Leere starren gehört eben zur Arbeitszeit! 

Wie, was? Erschrocken rollt Tina York aus einer Hängematte, die bisher niemand bemerkt hatte.

Die Nachricht traf alle hart. Und mit "alle" meine ich Gisele.

Apropos Gisele – mit diesem Ende hatte niemand gerechnet. Niemand. Wirklich.


Today

Happy End im Transitbereich: Die aus Saudi-Arabien geflüchtete Rahaf bekommt Asyl in Kanada
Die 18-Jährige ist schon unterwegs

Am Ende ging alles ganz schnell: Nach fast einer Woche in Unsicherheit darf Rahaf Mohammed al-Qunun Thailand endlich wieder verlassen – nicht, um abgeschoben zu werden, sondern um in die Freiheit zu fliegen. Inzwischen ist die 18-Jährige aus Saudi-Arabien schon auf dem Weg nach Kanada. Dort soll sie Asyl erhalten.

In den Tagen zuvor hatten Menschen weltweit mitverfolgt, wie die junge Frau um ihre Zukunft kämpfte. Nach einer spontanen Flucht vor ihrer Familie strandete die 18-Jährige in Thailand. Von dort sollte sie in ihr autoritär geführtes Heimatland abgeschoben werden (bento). Doch Rahaf fürchtete nach eigenen Angaben Gewalt in ihrer Familie. In ihrer Not schloss sie sich in ihrem Hotelzimmer ein und wandte sich über Twitter an die Öffentlichkeit – innerhalb kürzester Zeit folgten ihr mehr als 100.000 Menschen

Eigentlich wollte sie weiter nach Australien, doch das Visum für das Land ließ trotz Gesprächen mit der Regierung erst einmal auf sich warten. Schließlich erklärte sich auch Kanada bereit, Rahaf Schutz zu gewähren, was sie dann annahm. 

Premierminister Justin Trudeau erklärte nach der Entscheidung persönlich vor der Presse, dass Kanada Rahaf aufnehmen werde. Seine Regierung sei vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR um Hilfe gebeten worden, so Trudeau.