Bild: polyband Medien

Schaut man die erste Minute von Drachenmädchen, könnte man meinen, die Szene sei computeranimiert. Tausende Schüler proben auf einem Appellplatz eine Choreografie. Jede Bewegung ist synchron, die Masse scheint eins zu werden.

Die Szene ist echt, es sind die Schüler der Kampfschule Shaolin Tagou, Chinas größten Kung-Fu-Schule, die direkt neben dem berühmten Shaolin Tempel liegt. Hier trainieren 26.000 Jungen und Mädchen sechs Tage die Woche, in der Hoffnung, irgendwann zu Chinas Kung-Fu-Elite zu gehören. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie einen Alltag voller Höchstleistung, Disziplin und sehr wenig Freizeit überstehen.

Die beeindruckende Doku erzählt von drei Kampfkunst-Schülerinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Da ist die 9-jährige Sin Chenxi, die ehrgeizig im Elite-Team trainiert. Die 15-jährige Chen Xi (15) fühlt sich gefangen an der Schule und möchte am liebsten fliehen. So wie die Ausreißerin Huang Luolan (17), die dem Leistungsdruck nicht standhält und zu ihren Eltern zurückkehrt.

Der Film Drachenmädchen zeigt die Schönheit einer einzigartigen Kampftechnik und das harte Training der Schule. Im Kontrast zu dem bootcampgleichen Alltag stehen die Träume der Mädchen.

Drachenmädchen läuft bis Montag auf Spiegel.TV

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  • Das Hineindenken in die Phantasien des Kunden: "Du kniest nackt vor dem Bett und bist total überrascht als ich reinkomme." "Ich bin Dein Angestellter und Du erwischt mich beim Griff in die Firmenkasse." "Du bist so gierig auf mich, dass wir es nach der Dusche nicht mehr bis aufs Bett schaffen."
  • Die Anschaffung von gewünschten Klamotten: "Bitte nur echte Nylons, die rascheln so schön." "Besitzt Du zufällig ellenbogenlange, schwarze Lederhandschuhe?" "Eine Art Schulmädchenrock wäre toll!"