US-Präsident Donald Trump hat Preise für (aus seiner Sicht) falsche Berichterstattung verliehen. Die "Fake News Awards" waren lange angekündigt, am Mittwoch wurden sie auf der Homepage der Republikaner veröffentlicht. 

Unter anderem CNN, die "New York Times" und die "Washington Post" sind unter den fragwürdigen Gewinnern. Es sind die US-Medien, die Trump auch regelmäßig auf Twitter beleidigt. Wie die Auswahl zustande kam, wird nicht näher begründet.

Logisch, dass sich sofort jemand über die Awards lustig macht: Jimmy Kimmel!

In seiner Latenight-Show "Jimmy Kimmel Live" vom Mittwochabend geht der Moderator auf die Preise ein – und macht seinen Zuschauern erst mal klar, was so schwierig an Trumps Medienschelte ist.

Trump beschwere sich immer darüber, dass alle so negativ über ihn berichten, sagt Kimmel. Aber das sei nur logisch:

Wenn du über ein Zugunglück berichtest, gibst du auch nicht dem Zug einen gleichberechtigten Platz in der Nachricht.

Soll heißen: Bei all den Katastrophen, die Trump auslöst, bleibt nur wenig Platz für Sonnenschein. Dass Trump seriöse Medien regelmäßig angreift und so ihre Glaubwürdigkeit schmälern will, sei daher gefährlich.

Dann dreht Jimmy Kimmel die Awards ins Absurde – mit Meta-Meta-Kritik.

Angeblich tritt Wolf Blitzer auf, der berühmte Nachrichtensprecher von CNN und bedankt sich für einen der Fake-Awards. Er hält einen Pokal mit einem Stinkefinger in die Höhe: 

"Ich möchte allen Fake-News-Schreibern danken, die sich unermüdlich so viel guten Bullshit ausdenken. Ich danke auch dem Special-Effekt-Team, dass es so aussehen ließ, als ob der Präsident Taschentücher auf Puerto Ricaner geworfen hat."

(Der Zwischenfall ist natürlich wirklich passiert, nichts mit Fake.)

Tatsächlich ist der Preisträger aber Kimmels Vater – der dem Journalisten Blitzer erstaunlich ähnlich sieht. Das merkt dann auch Jimmy Kimmel selbst und schimpft seinen Vater dafür aus: 

Kein Wunder, dass die Menschen den Medien nicht mehr glauben! 
Als dann auch noch Kimmels Mutter dazukommt, wird die Verwirrung perfekt:

Haha

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