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Jeder von uns hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck, dessen Größe abhängig vom eigenen konsumgeprägten Lebensstil ist. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach Alternativen zum Konsum und nach einem bewussteren Leben.

Wir haben acht Dokus und Filme zum Thema zusammengestellt, die sich um unseren übermäßigen Verbrauch, skrupellose Konzerne und alternative Lebensmodelle drehen.

Bottled Life

"Der falsche Film zur falschen Zeit" – so urteilt der Nahrungsmittelkonzern Nestlé über die Dokumentation "Bottled Life - Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser". Kein Wunder, denn der Dokumentarfilm zeigt die Machenschaften des Konzerns, der ohnehin schon ein schlechtes Image genießt.

Auf der ganzen Welt stoßen die Filmemacher Res Gehriger und Urs Schnell auf Ausbeutung. In einem pakistanischen Dorf zum Beispiel haben die Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser, während der Megakonzern aus einem Brunnen das saubere Wasser abpumpt und anschließend der armen Bevölkerung in Flaschen zum Kauf anbietet.

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Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums

Die Dokumentation "Weniger ist mehr" erzählt unter anderem von französischen Wachstumsverweigerern, die für die Abschaffung aller Werbeflächen plädieren, von spanischen Aussteigern, die sich selbst versorgen und einer englischen Stadt, die mit einer eigenen Währung und der aktiven Zusammenarbeit der Einwohner eine Postwachstumsgesellschaft aufbaut.

Kaufen für die Müllhalde

Vielleicht ist euch schon mal aufgefallen, dass gewisse elektronische Geräte aus unerklärlichen Gründen ihren Geist aufgeben, obwohl ihr erst neue Batterien besorgt habt und stets sehr sorgsam mit eurem Eigentum umgeht? Dahinter steckt ein raffiniertes Geschäftsmodell: die sogenannte "geplante Obsoleszenz".

Es werden absichtlich kurzlebige Produkte entwickelt, sodass wir in den nächsten Laden rennen und nigelnagelneue Ware kaufen. Unsere Wegwerfmentalität soll die Wirtschaft ankurbeln. Ohne Konsum kein Wachstum, lautet die Devise! "Kaufen für die Müllhalde" erzählt die absurde Geschichte des "eingebauten Verfallsdatums" und zeigt wo unser Elektroschrott letztendlich landet.

Taste the Waste

Unser Umgang mit Nahrungsmitteln ist skandalös: Lange bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, wird das Essen in den Supermärkten weggeschmissen. Kartoffeln, Tomaten, Gurken und Orangen landen sogar noch vor dem Verkauf in den Mülltonnen, weil sie zu groß, zu klein, zu krumm oder zu wenig rot sind. Reine Ästhetik. Zum Essen wäre alles noch einwandfrei.

Schonungslos zeigt der Dokumentarfilm von Valentin Thurn die ökologischen und ökonomischen Konsequenzen unserer Wohlstandsgesellschaft und stellt die Frage: Warum unternimmt niemand etwas gegen diese Perversion?

Nie wieder Fleisch?

Die Folgen des massiv steigenden Fleischkonsums sind für Tier, Mensch und Umwelt so immens, dass der einzelne Konsument die Dimensionen kaum noch erfassen kann. Angefangen von der bestialischen Tierhaltung in der heimischen Massenhaltung, über die Ausbeutung der Arbeiter in den Betrieben, bis hin zu Klimaschäden.

Das größte Leid richtet die Fleischgier der Europäer jedoch in der dritten Welt an: hier wird das Futter für die Masttiere produziert.

Nackt und nachhaltig

"Keep Portland weird" ist das Motto einer etwas anderen Stadt, jenseits aller amerikanischen Klischees. Hier gibt es Velo Culture, vegane Tattooläden und viel gelebte Nachhaltigkeit – wie zum Beispiel die Tiny House Bewegung, bei der das kostengünstige und umweltverträglich Wohnen im Vordergrund steht. Aber auch selbstgebrautes Bier und lokales Bio-Essen gehören zu den Leidenschaften der Portlander.

Verlust der Nacht

Sobald es draußen dunkel wird, gehen überall die Lichter an. Daran sind wir gewöhnt. Was jedoch die wenigsten wissen: Ein Großteil dieses künstlichen Lichts strahlt unnötig in den Nachthimmel ab. Das ist vor allem reine Energieverschwendung. Die 52-minütige Dokumentation "Verlust der Nacht" erzählt vom immer größer werdenden Problem der globalen Lichtverschmutzung und stellt Menschen vor, die dieser beunruhigenden Entwicklung entgegenwirken wollen.

We Feed The World

Massenproduktion und Industrialisierung – darum geht es im Film von Regisseur Erwin Wagenhofer. Obwohl die Fakten mittlerweile elf Jahre alt sind, werden uns die schockierenden Bilder bis in den Supermarkt verfolgen.

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Style

So aufwendig sind die Kostüme bei der Comic Con
"Länger als zwei Stunden ist das nicht auszuhalten."

Sie basteln stundenlang an ihren Kostümen, um sich einmal wie ihr Lieblingscharakter zu fühlen – das sind wahre Fans. Auf der Comic Con in Berlin treffen sich an diesem Wochenende Tausende Liebhaber von Comics, Fantasy- und Science-Fiction-Romanen.

Wir haben Catwomen, Dr. Evils und Hexenmeister gefragt: Wie viel Arbeit steckt ihr in eure Outfits? Und wieso ist euer Charakter der beste?