Bild: Netflix
Alles was wir bislang über die zweite deutsche Netflix-Serie wissen.

Am 7. Dezember kommt mit "Dogs of Berlin" die zweite deutsche Netflix-Serie raus. Schon jetzt können wir den Trailer sehen.

  • Er zeigt prügelnde Nazis,
  • es fliegen Molotov-Cocktails auf Polizeiwagen
  • und zwei Polizisten ermitteln in einem Mordfall.

Dazu gibt es Musik von Haftbefehl und Schüsse aus der Maschinenpistole – "Dogs of Berlin" setzt also ganz offensichtlich auf Action.

Was ist bereits zu "Dogs of Berlin" bekannt?

  • Im "Dogs of Berlin" erzählt die Geschichte der beiden Polizisten Erol Birkan und Kurt Grimmer. Sie versuchen den Mord an dem deutsch-türkischen Fußballstar Orkan Erdem aufzuklären.
  • Die Serie soll verschiedene Teile der Berliner Unterwelt zeigen: Drogenbanden, Marzahner Nazis, Mafia – alles dabei. Auch die Berliner Rap-Szene spielt eine Rolle. Dazu kommen mächtige Politiker, auch sie könnten in den Mord an dem Nationalspieler verwickelt sein.
  • Hinter der Serie steckt Christian Alvart. Von ihm stammte die Idee zur Serie, außerdem hat er das Drehbuch geschrieben und führt Regie.
  • Nach "Dark" ist "Dogs of Berlin" die zweite deutsche Netflix-Serie. Dabei soll es aber nicht bleiben: Erst kürzlich hat der Streaming-Gigant fünf neue deutsche Serien angekündigt.

Hier kannst du den Trailer sehen:

Was erwartet uns in der Serie?

Schöpfer und Regisseur Christian Alvart überraschte 2005 mit seinem ersten großen Kinofilm "Antikörper". Kritikerinnen und Kritiker feierten seinen Thriller über die Jagd nach einem Serienkiller.

Anschließend führte Alvart Regie bei mehreren Filmen der "Tatort"-Reihe, etwa bei "Borowski und der stille Gast" – auch dieser kam gut an. Seit 2013 führte er dann Regie bei sämtlichen "Tatort"-Folgen mit Til Schweiger, zuletzt beim Kinofilm "Tschiller: Off Duty". Der war allerdings ein Flop. Kaum jemand sah sich den Film im Kino an, auch bei Kritikern fiel er durch.

Zumindest der Trailer von "Dogs of Berlin" sieht eher nach "Tschiller" aus – und weniger nach spannendem Psychothriller. Allerdings stammte beim "Tatort" mit Til Schweiger das Drehbuch auch nicht von Alvart. Und dass er gute Filme machen kann, davon sind viele überzeugt.


Queer

Zwei Frauen dürfen sich bei Jack White-Konzert nicht küssen – der widmet ihnen einen Song
"Lasst uns Liebe und Toleranz fördern, wann immer wir können."

Allyson MacIvor war mit einer Freundin bei einem Konzert von Jack White in Edmonton in Kanada. Ein schöner Abend, schreibt sie. Als Zugabe spielte White dann auch noch einen ihrer allerliebsten Lieblingssongs – da zog Allyson ihre Freundin zu sich und küsste sie. Von da an war es für sie kein schöner Abend mehr.

Denn eine Mitarbeiterin der Konzerthalle unterbrach die zwei sofort: "Sie zog mich zur Seite, weg von meinem Sitz, wackelte missbilligend mit dem Finger und sagte: 'Das ist hier nicht erlaubt'", so zitiert Allyson die Mitarbeiterin.