Bild: Disney

Die Szene, in der Buzz Lightyear in "Toy Story" beweisen will, dass er wirklich fliegen kann – und dann eher "stilvoll fällt"? Ziemlich lustig. 

Aber lustig genug? Versteht das jeder im Kinosaal? 

Disney will es künftig ganz genau wissen. Die Forschungsabteilung des Filmkonzerns hat eine Art Scanner entwickelt, der in dunklen Kinosälen die Gesichtsausdrücke des Publikums lesen und einordnen kann. Das hat Disney nun in einem Forschungspapier vorgestellt.

Das Programm heißt "Factorized Variational Auto-Encoders", kurz FVAEs. 

Es bedeutet so viel wie Automatischer Variations-Entschlüsseler, soll also in der Lage sein, Variationen im Gesicht (wie hochgezogene Mundwinkel) in Zahlencodes umzuwandeln, die dann automatisch als Ausdrücke wie Wut, Trauer oder auch Lachen erkannt werden. Die Gesichter werden mit Infrarotkameras aufgezeichnet. 

So funktionieren die FVAEs.(Bild: Disney)

So will das Programm schon nach wenigen Minuten erkennen, wie ein Zuschauer den Rest des Films über reagieren wird. In der Forschung wurden bei 3100 Besuchern insgesamt 16 Millionen verschiedene Gesichtsbewegungen identifiziert. Das Testpublikum hat sich 2015 und 2016 insgesamt 150 Vorführungen angeschaut, darunter "Star Wars: Das Erwachen der Macht" und "Das Dschungelbuch".

Was will Disney damit anfangen?

Genauer erkennen, was beim Publikum beliebt ist – um so Filme auf Zielgruppen zuzuspitzen. 

Ein Blockbuster ist also längst nicht mehr die Idee eines Regisseurs und der Drehbuchschreiber, sondern ein Sekunde für Sekunde durchgeplantes Ereignis. 

Wenn die Mehrheit im Kinosaal nicht an der gewünschten Stelle lacht, dann war es nicht gut – und der Film kann vor Veröffentlichung noch mal geändert werden.

Die FVAEs sollen bislang nur bei Testgruppen eingesetzt werden, die Filme vorab zu sehen bekommen. Disney hat also nicht vor, alle Zuschauer in allen Filmen zu tracken. 

Diese Zeichentrickfilme will Disney in den kommenden Jahren als Realfilme neu in die Kinos bringen:
Diese Disney-Klassiker werden neu verfilmt:
Im März 2017 erschien bereits die Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest". Emma Watson spielt darin Belle.
Im November 2018 soll Mulan als Realverfilmung auf die Kinoleinwand zurückkehren.
Eine Realverfilmung von Aladdin ist in Arbeit. Die meisten musikalischen Elemente sollen beibehalten werden, Will Smith spielt den Dschinni.
Im September 2016 gab Disney bekannt, dass es eine Neuverfilmung von "Der König der Löwen" geben soll. Der Dschungelbuch-Regisseur Jon Favreau soll den Klassiker verfilmen.
Brian Cogman, ein Produzent von "Game of Thrones", plant, "Die Hexe und der Zauberer" von 1963 neu zu verfilmen.
Pinocchio erwacht zum Leben: Peter Hedges, der Drehbuchautor von "Gilbert Grape" und "About a boy", ist für die Verfilmung verantwortlich.
Nachdem es mit "Hook" (1991) und "Finding Neverland" (2004) bereits einige Realverfilmungen von Peter Pan gab, plant Disney eine neue Version. Regie führt David Lowery, der für "Elliot, der Drache" verantwortlich ist.
Wie auch immer das aussehen soll: Winnie Pooh soll als Realverfilmung ins Kino kommen. Noch steht die Produktion ganz am Anfang.
Hier fragt man sich ebenfalls, was aus dieser Verfilmung wohl wird: Tim Burton (!) wird Dumbo neu verfilmen. Das Drehbuch orientiert sich an der Original-Story. Zusätzlich soll eine menschliche Familie eingeführt werden.
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Future

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