Bild: Imago/United Archives

Wer in den Neunzigern aufgewachsen ist, hatte das Glück, mit einigen großartigen Disney-Filmen groß zu werden: "König der Löwen", "Aladdin" oder "Pocahontas" haben uns so gut wie jedes Jahr zu Weihnachten einen schönen Kinonachmittag verschafft. In den nächsten Jahren will Walt Disney einige der Klassiker zurück auf die Leinwand bringen: als Realverfilmungen oder auch "Live-action"-Filme.

Dabei orientieren sich die Filme an den Original-Charakteren und der Original-Handlung, werden aber mit echten Schauspielern besetzt. Erst vor wenigen Wochen erschien der erste Trailer zur Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest", die im März 2017 in die Kinos kommen soll.

Diese Disney-Klassiker werden neu verfilmt:
Im März 2017 erschien bereits die Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest". Emma Watson spielt darin Belle.
Im November 2018 soll Mulan als Realverfilmung auf die Kinoleinwand zurückkehren.
Eine Realverfilmung von Aladdin ist in Arbeit. Die meisten musikalischen Elemente sollen beibehalten werden, Will Smith spielt den Dschinni.
Im September 2016 gab Disney bekannt, dass es eine Neuverfilmung von "Der König der Löwen" geben soll. Der Dschungelbuch-Regisseur Jon Favreau soll den Klassiker verfilmen.
Brian Cogman, ein Produzent von "Game of Thrones", plant, "Die Hexe und der Zauberer" von 1963 neu zu verfilmen.
Pinocchio erwacht zum Leben: Peter Hedges, der Drehbuchautor von "Gilbert Grape" und "About a boy", ist für die Verfilmung verantwortlich.
Nachdem es mit "Hook" (1991) und "Finding Neverland" (2004) bereits einige Realverfilmungen von Peter Pan gab, plant Disney eine neue Version. Regie führt David Lowery, der für "Elliot, der Drache" verantwortlich ist.
Wie auch immer das aussehen soll: Winnie Pooh soll als Realverfilmung ins Kino kommen. Noch steht die Produktion ganz am Anfang.
Hier fragt man sich ebenfalls, was aus dieser Verfilmung wohl wird: Tim Burton (!) wird Dumbo neu verfilmen. Das Drehbuch orientiert sich an der Original-Story. Zusätzlich soll eine menschliche Familie eingeführt werden.
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Filme mit echten Menschen sind bei Walt Disney keine Neuheit, von Anfang an produzierte die Firma sowohl Zeichentrickfilme als auch Filme mit echten Schauspielern. Schon in den Fünfzigern erschienen zum Beispiel "Die Schatzinsel" oder "20.000 Meilen unter dem Meer", später kamen Blockbuster wie "Fluch der Karibik" oder "Star Wars".

In den 2000ern startete Disney einen ersten Versuch, die bewährten Zeichentrick-Klassiker mit echten Schauspielern zu verfilmen: In "102 Dalmatiner“ waren echte Hunde und Glenn Close als Cruella DeVille zu sehen – allerdings mit einer anderen Story als der ursprüngliche Zeichentrickfilm.

Mit "Alice im Wunderland" von Tim Burton erschien 2010 der erste Live-Action-Film, der sich an einem der Klassiker orientierte und dessen Plot mehr oder weniger übernahm. 2014 folgte "Maleficent" (Dornröschen) und 2015 "Cinderella". Mit den kommenden Filmen scheint Disney an den Erfolg dieser ersten Versuche anknüpfen zu wollen.


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