"McFit für Almans"

Es ist Dienstagabend und Ralf Dümmel ist ready for Ramsch! In der aktuellen Folge von "Die Höhle der Löwen" mussten er und die restliche Jury allerdings mit vergleichsweise lebensnahen Produkten begnügen. Aber keine Sorge: Unnötig sind die meisten trotzdem. Das fiel natürlich wie immer auch den Menschen auf Twitter auf. 

Hier sind ihre lustigsten Tweets zur aktuellen Folge "Die Höhle der Löwen".

Beginnen wir mit dem Favoriten des Abends. Was ist das Faszinierendste, das dir einfällt? Hast du etwas im Kopf? Okay, dann multipliziere es mit hundert und heraus kommt...

...der Fugentorpedo! Das Wochenende ist gerettet.

Und wir hatten schon Sorge:

Aber es ist nicht jedermanns Sache:

Immerhin ist Ralf Dümmel völlig aus dem Häuschen.

Carsten Maschmeyer hingegen hat das Prinzip noch nicht so ganz durchschaut:

Weiter geht's mit einer absolut lebenswichtigen Erfindung: der Babymilchvollautomat. Toll! Darauf lässt sich aufbauen.

Apropos trinken: Ein paar findige Erfinder pitchten den Löwen ein...Getränk? Na ja halt so Kapseln, die man in Wasser tut und dann schmeckt das nach was. Moment...

Sie kommen in vielen Geschmacksrichtungen...

Praktisch: Jede Portion ist einzeln in "nachhaltigem Plastik" verpackt.

Hat jemand "einzelne Kapseln" gesagt? Auf der anderen Seite des Atlantiks klingeln gerade einem Hollywoodstar die Ohren:

Abgeräumt hat auch dieser junge Mann mit seiner Idee, Menschen künftig nicht nur auf dem Sofa und am Handy mit Werbung belästigen, sondern auch dort, wo sie ihr am wenigsten entkommen können: Im Stau, auf der Autobahn. 

(Bild: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Er will intelligente Werbeflächen auf LKWs vermieten, die Wlan haben und sich je nach Region oder Land, in dem der Laster gerade ist, verändern.

Wow, was für ein Geschäftssinn. Sagen Sie, wie ist ihre perspektivische Planung?

Die Leute haben schon eine ergänzende Produktidee:

Vermutlich aber gar nicht notwendig. Denn das Problem an der Idee wurde sofort erkannt:

Next!

Du kommst überhaupt nicht mehr zum Sport, weil du so viele Überstunden auf der Arbeit machst? Kein Problem! Mach deinen Schreibtisch zum Fitnessstudio, damit du nie wieder Freizeit brauchst! 

Wir präsentieren: den Fitseat. Oder wie andere sagen:

Warte mal, das kommt uns von irgendwo bekannt vor...

Dein Leben wird sich komplett verändern:

Hahaha – NICHT!

Bis zum nächsten Mal – wie immer mit unendlicher Faszination:


Gerechtigkeit

Finanzminister Scholz will den Mindestlohn deutlich nach oben ziehen

Die Bundesregierung will am Mittwoch den in Zukunft geltenden Mindestlohn festlegen. Aktuell liegt der bei 8,84 Euro pro Stunde, ab 2019 sollen es 9,19 Euro sein. Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist das zu wenig: Er fordert einen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro.

Wie wird der gesetzliche Mindestlohn festgelegt?

Seit dem 1. Januar 2015 gibt es in Deutschland den flächendeckenden Mindestlohn. Seitdem wird er alle zwei Jahre neu festgelegt, im Normalfall nach den Empfehlungen der Mindestlohn-Kommission. Von ihr stammen auch die für 2019 angepeilten 9,19 Euro. 

Woher kommt jetzt die Forderung von Finanzminister Scholz?

Scholz schrieb in einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung, er halte zwölf Euro Mindestlohn für angemessen. "Am Lohn sollten Unternehmen nicht sparen", so der SPD-Politiker. 

Der Finanzminister ist nicht der erste SPD-Politiker mit der Forderung nach einem deutlich höheren Mindestlohn. Erst vor wenigen Tagen hatte Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann die SPD angesichts ihrer tiefen Krise zur Schärfung des linken Profils aufgerufen und ebenfalls einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde gefordert. Das sei angemessen, denn es gebe einen Niedriglohnsektor, "in dem Menschen extrem hart arbeiten, aber mit dem Netto nicht zufrieden sein können."

Unterstützung gibt es auch von SPD-Chefin Andrea Nahles und dem Jusos-Vorsitzenden Kevin Kühnert. Nahles hatte 12 Euro Mindestlohn Anfang September gefordert, Kühnert schon im Mai. 

Was sagen andere Parteien?

Vor allem die FDP wies Scholz' Forderung empört zurück. "Es ist nicht die Aufgabe des Vizekanzlers, aus parteipolitischer Verzweiflung ein Wettrennen beim Mindestlohn loszutreten", kritisierte Fraktionsvize Michael Theurer. Die Lohnfindung sei Sache der Tarifpartner, diese Lohnentwicklung fließe dann in die Arbeit der unabhängigen Mindestlohn-Kommission ein. "Wenn Finanzminister Scholz hier politisch eingreift, ist das ordnungspolitisch falsch und ökonomisch unverantwortlich."

Die Linke hingegen fordert schon lange einen deutlich höheren Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde.