Bild: Sony Pictures
"The Interview" und "Hangover" bekommen ein Weihnachtsbaby mit "Tatsächlich... Liebe".
Worum geht's?

Es gibt eine neue Weihnachtskomödie mit Starbesetzung – die tatsächlich einigermaßen witzig ist: "Die highligen drei Könige" von Jonathan Levine.

Der Plot: Seit 14 Jahren machen die drei Freunde Ethan, Isaac und Chris an Heiligabend einen drauf. An diesem Weihnachtsabend wird es das letzte Mal sein, denn das echte Leben ruft nach ihnen, ihre Jugend ist von Familie und Beruf als vorbei erklärt worden. Mit einer langen Liste an Programmpunkten und Drogen suchen sie nach dem "Heiligen Gral" der Weihnachtspartys in New York: Dem Nussknackerball. Natürlich geht es am Ende nur um eines: Liebe.

Fühlt sich an wie: "The Interview" und "Hangover" bekommen ein Weihnachtsbaby mit "Tatsächlich... Liebe".

(Bild: Sony Pictures)
Pluspunkte
  • Die Besetzung: Seth Rogen, Joseph Gordon-Levitt und Anthony Mackie. Die drei sind allein schon lustig, unterstützt werden sie von vielen weiteren bekannten Gesichtern: Lizzy Caplan (Hauptdarstellerin "Masters of Sex") und Mindy Kalling (Hauptdarstellerin "The Mindy Project") zum Beispiel. Ach so, und Miley Cyrus.
  • Witze: Gordon-Levitt und Rogen haben schon ein paar Mal ihren Humor bewiesen. Und sie haben ihn nicht verloren.
(Bild: Sony Pictures)
  • Die Referenzen: Der Film strotzt nur so vor popkulturellen Anspielungen. Die Einleitung des Films ist eine neue Version des berühmten Weihnachtsgedichts "A visit from St. Nicholas" (Original von Clement Clarke Moore, deutsche Fassung von Erich Kästner). Später tanzen die drei Hauptdarsteller wie Tom Hanks 1988 in "BIG" auf einem begehbaren Kaufhausklavier. Anspielungen dieser Art ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film – Von "Kevin allein zu Haus" über "Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte" bis "Ist das Leben nicht schön?". Natürlich fehlt es auch nicht an religiösen Referenzen – der Titel stößt einen geradezu mit der Nase darauf.
  • Weihnachten: Das Fest der Liebe ist einfach schön, was soll man machen.
Minuspunkte
  • Slapstick: Neben wirklich lustigen Puns gibt es eben leider auch viel sehr platten Slapstick (siehe Video). Hätte nicht sein müssen.
  • Die Drogen: Das, was Rogen und seine Kollegen als Drogenrausch darstellen, ist eine einzige Aneinanderreihung von Klischees. Wer selbst schon mal einen Joint geraucht hat, der weiß, dass so ein Trip eigentlich anders aussieht.
  • Die Geschichte: "Jungstruppe betrinkt sich und zieht zusammen um die Häuser" vs. "Junge mag Ex-Mädchen und will sie zurückgewinnen" – Keine wirklich neuen, überraschenden Storylines, die Levine da auspackt.
  • Weihnachten: Kitsch, Kitsch und Kitsch. Und noch mehr Kitsch. Ist nicht jedermanns Sache.
(Bild: Sony Pictures)

Fazit: Macht Spaß, ist wenig aufdringlich und irgendwie genau der richtige seichte Vorweihnachtsfilm.

"Die highligen drei Könige" startet am Donnerstag, den 26. November deutschlandweit in den Kinos.

Der Trailer: