Fast jeder kennt inzwischen Pokémon, spätestens seit des Hypes um das Spiel Pokémon Go im Jahr 2016. Im Mai 2019 kommt ein neuer Pokémon-Film in die Kinos: "Detective Pikachu". Zum ersten Mal ein Realfilm um die kleinen Taschenmonster – allerdings wirft der Trailer bei uns eher Fragen auf:

  • Warum ist der Trailer so düster? Gibt es keine Sonne mehr in der Pokémon-Welt?
  • Warum hat Pikachu so eine tiefe, männliche Stimme?
  • Warum spricht Pikachu überhaupt?
  • Warum sieht Pantimos Gesicht aus wie das des Babys von den "Dinos"?
  • Und warum guckt Enton andauernd so böse? Gucken Entons sonst nicht eher... verwirrt?

Okay, zugegeben, auf die letzten beiden Fragen erwarten wir nicht wirklich eine ernstgemeinte Antwort. Aber zur Atmosphäre und zu Pikachu, schau dir doch erst einmal den Trailer an:

Hier kannst du Dir den Trailer zum Pokémon-Film "Detective Pikachu" ansehen:

Worum geht es in "Detective Pikachu"?

Der Film spielt im Pokémon-Universum, wie wir es aus den Spielen und Zeichentrickserien kennen. Neben den Menschen laufen Pokémon umher, werden eingefangen, gezähmt, trainiert und schließlich zu den Gefährten der Menschen. Die Hauptfigur ist Tim Goodman (Justice Smith), Sohn des berühmten Detektivs Harry Goodman. Er wollte auch mal Pokémon-Trainer werden, versagte allerdings. 

Als sein Vater verschwindet, kommt Tim nach Ryme City, wo er auf das Pikachu seines Vaters trifft, das auch sein Detektiv-Partner war. Aus irgendeinem Grund kann Tim Pikachus Worte verstehen (im Englischen wird Pikachu von Ryan Reynolds gesprochen) – normalerweise hören Menschen Pokémon immer nur ihren eigenen Namen sagen. Ein Geheimnis, das im Film hoffentlich ebenfalls aufgeklärt wird. Auf jeden Fall wollen Pikachu und Tim gemeinsam das Verschwinden von Tims Vater Harry lösen.

Aber warum ist die Pokémon-Welt von "Detective Pikachu" so düster?

Wie The Verge feststellt, hat das etwas mit der Fanwelt von Pokémon zu tun: 

Die ersten Pokémon-Spiele kamen in den Neunzigerjahren raus. Die, die die ersten Spiele spielten, die Fans der ersten Stunde, sind inzwischen erwachsen, um die 30 Jahre alt. 

In den letzten Jahren hat sich – so wie die Fans – auch der Kult um Pokémon gewandelt. Während die Pokémon-Welt im Franchise immer hell und bunt blieb, wurde die Fanart gleichzeitig immer realistischer, unheimlicher und tendenziell düsterer

Mit der düsteren Umgebung, in der trotzdem witzige Dialoge stattfinden, versuchen die Macher also zwei Zielgruppen miteinander zu kombinieren: Die inzwischen erwachsenen Fans der ersten Stunde und die neuen, jungen Fans.


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Berghain-Türsteher Sven Marquardt scheitert an Club-Tür
Rache ist süß

Sven Marquardt gilt als härtester Türsteher Deutschlands. Jede Woche weist er Gäste vor der Tür des legendären Berliner Techno-Clubs Berghain ab. Doch jetzt musste Marquardt selbst erleben, wie es ist, nicht in einen Club zu kommen.

Was ist passiert?

Der Berliner Türsteher und Fotograf erzählte in einem Künstlertalk in einer Galerie in Berlin, dass er in einen Club in Sydney nicht hineinkam. So berichtet es die "Bild".

Er sei auf Grund seiner Gesichts-Tattoos an der Tür abgewiesen wurde, sagte Maquardt. "Später sprach ich mit dem Besitzer und er erzählte mir, dass er in Berlin war und nicht ins Berghain gekommen ist", so Marquardt während des Künstler-Talks. Das ist zumindest ausgleichende Gerechtigkeit. Allerdings scheint es nur schwer vorstellbar, dass es daran lag.

Worum ging es beim Künstler-Talk?

Bekannt ist der Berliner in erster Linie für seinen Job als Türsteher im Berghain, allerdings hat er sich auch einen Namen als Fotograf gemacht. Unter anderem porträtiert er Techno-DJs. Maquardt zeigte in der Galerie seinen ersten Fotografieband "Pack", in dem Elektro-Künstler aus aller Welt zu sehen sind. 

Doch auch als Fotograf bleibt sich Marquardt offenbar treu. Zu seinen Modellen sei er grundsäzlich freundlich, "aber wenn einer anfängt zu jammern, dass das Wasser, in das er steigen soll, zu kalt ist, dann hole ich keinen Tauchsieder."

Maquardts Fotografien sind noch bis zum 24. November in der Berliner Galerie zu sehen.