Bild: Arya Shirazi/MG RTL/dpa
"Spüre die Sonne, das Meer von Mexico City!"

Neues Jahr, neuer Junggeselle, neuer Trash, neue Tweets: Am Mittwoch ist die neue Staffel "Der Bachelor" gestartet. In der Hauptrolle ist diesmal Andrej, 31, Profi-Basketballer und Mitgründer eines Kaugummi-Startups. In der ersten Folge traf er gleich auf 20 um seine Aufmerksamkeit buhlende Frauen.

Die "Bachelor"-Villa steht diesmal in Mexiko, eine Rose durfte Andrej schon beim ersten Aufeinandertreffen verteilen und am Ende mussten drei der Damen wieder gehen – doch von vorn. 

Hier sind die besten Tweets zur ersten "Bachelor"-Folge:

Wir beginnen mit einem Blick zurück ins Jahr 2018:

Es ist der 2. Januar, der Bachelor läuft. Was heißt das?

Und ebenso das:

Es geht los – und wir sehen 20 Frauen dabei zu, wie sie aus Autos aussteigen.

Eine Kandidatin will dem Bachelor mit einer Tanzeinlage imponieren:

Und Christina singt ein Ständchen – vom "Meer in Mexico City".

Eine Info haut Andrej aber wirklich um:

Dafür gibt es die neu eingeführte Vorab-Rose.

Apropos Mexiko: Irgendwas mit "Mauer".

Eine Kandidatin war übrigens einmal Playmate. Warum sie das sein wollte, erklärt sie auch gleich.

Der Bachelor kommt übrigens ganz gut an – zumindest sein Auftreten während der Show.

So, die 20 Frauen sind ausgestiegen. Und was bleibt?

Wenigstens haben wir uns gemerkt, was sie getan haben:

Es gibt mehr Rosen! Ob der Bachelor auch so unaufmerksam war wie wir?

Zum Schluss noch ein Vorschlag für ein neues Format – mit hohem Potenzial:


Grün

Ein Volksbegehren in Bayern soll jetzt die Bienen retten – doch es braucht sehr viele Unterstützer

Der Artenreichtum von Insekten wird immer kleiner, weltweit geht die Zahl der Bienen und Schmetterlinge zurück – die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt sind völlig unklar. In Bayern gibt es allerdings Menschen, die etwas gegen das Bienensterben tun wollen – mit einem Volksbegehren. Dafür benötigen sie viele Unterschriften, doch wenn sie erfolgreich sind, dann wäre das ein großer Schritt für den Umweltschutz.

Was wird gefordert?

Laut den Initiatoren sind in Bayern die Insektenbestände um 75 Prozent zurückgegangen. Sie berufen sich dabei auf Gutachten wie die Studie des Entomologischen Vereins Krefeld, der über 30 Jahre hinweg Millionen von Insekten gefangen und gewogen hat. (Deutschlandfunk)

Deshalb fordern sie, den Anteil der Bio-Landwirtschaft in Bayern bis 2030 von derzeit zehn auf 30 Prozent zu steigern, da durch diese die Natur sehr viel mehr geschont werde. Die konventionelle Landwirtschaft mit dem massenhaften Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmittel und dem Anbau in Monokulturen sei stark für den Artenschwund verantwortlich.

Bauern sollen außerdem verpflichtet werden, Hecken, Büsche, Feldraine und Bauminseln anzulegen – damit die Lebensräume für Pflanzen und Tiere wieder wachsen. An Bächen, Flüssen und Seen soll ein fünf Meter breiter Streifen frei von Landwirtschaft bleiben. (Süddeutsche Zeitung)

Wie funktioniert das Volksbegehren?

Vom 31. Januar bis zum 13. Februar haben Unterstützer in Bayern Zeit, das Volksbegehren zu unterstützen. Zehn Prozent der Wahlberechtigten müssen dafür in die Rathäuser gehen und unterschreiben – das sind beinahe eine Million Menschen

Ist das Volksbegehren erfolgreich, kommt es danach zum Volksentscheid: Dann stimmt das ganze Bundesland über den Gesetzentwurf zum Artenschutz ab. Wird zugestimmt, dann werden die Forderungen Gesetz.

Wie groß ist die Erfolgschance?

Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten zu bekommen klingt nach einer großen Hürde – doch in Bayern gab es bereits mehrere erfolgreiche Volksbegehren, etwa zur Abschaffung der Studiengebühren und zum Nichtraucherschutz. (Süddeutsche Zeitung)

Hinzu kommt, dass das Bienensterben offenbar viele Menschen bewegt. Politische Unterstützung kommt von der SPD und den Grünen, das Volksbegehren initiiert haben Politikerinnen und Politiker der Kleinpartei ÖDP.