Bild: Marvel
Die 3 bislang bekannten Fakten

Seit zehn Jahren vereint Marvel seine Comic-Helden in einem einzigen, großen Filmuniversum. In den Kinostreifen spielten weibliche Helden bisher allerdings eher eine untergeordnete Rolle. 

Mit "Ant-Man and the Wasp" ist in zwei Wochen erstmals eine weibliche Heldin – Wasp – mit Titelfigur eines Marvel-Films. Und erst Anfang kommenden Jahres wird mit "Captain Marvel" eine Frau einen Solofilm bekommen. 

Nun passiert auch, was sich Fans seit längerem wünschen: "Black Widow" bekommt einen eigenen Film.

"Black Widow" wird von Scarlett Johansson gespielt, bereits seit 2010 ist sie im Marvel-Universum. Die Figur ist eine ehemalige russische Geheimagentin, die sich ganz ohne Superkräfte oder ähnlichen Schnickschnack durch die muskelprotzige und gedopte Männerwelt kämpft. Nun soll sie mehr als nur Nebenrolle werden.

Das ist bereits über den "Black Widow"-Film bekannt:

  1. Marvel will Cate Shortland als Regisseurin verpflichten. Das hat "The Hollywood Reporter" erfahren. Shortland ist Australierin und eine relative Newcomerin. Am bekanntesten sind ihr Jugendfilm "Somersault" und das Nazi-Drama "Lore", das Australien als Oscar-Kandidat einreichen wollte.
  2. Mehr als 70 Regisseure und Regisseurinnen wurden gecastet, Marvel wollte besonderen Schwerpunkt auf weibliche Filmemacherinnen legen. Wahrscheinlich will das Studio an den Erfolg von Konkurrent DC anknüpfen: "Wonder Woman" wurde von der Regisseurin Patty Jenkins gedreht und zum Überraschungserfolg 2017.
  3. Die Drehbuchschreiberin Jac Schaeffer hat bereits ein Skript für "Black Widow" erarbeitet. Viel ist noch nicht bekannt, aber es soll wohl um die Vorgeschichte der Agentin gehen – also vor den Ereignissen der "Avengers" spielen. Ob wir endlich erfahren, was wirklich in Budapest passiert ist, bleibt unklar. 

Ein Erscheinungstermin für den Solofilm steht noch nicht fest. Marvel bringt 2019 "Captain Marvel", "Avengers 4" und "Spider-Man 2" in die Kinos. Erst dann will das Studio verraten, welche Heldinnen und Helden in den kommenden Jahren in die Kinos kommen.

Das sind alle aktuellen Helden des Marvel Cinematic Universe:

(Und wir meinen nicht "nach dem Finger schnipsen")

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Queer

Liebe statt Häme: Warum "Queer Eye" eine richtig gute Reality-Show ist
3 Gründe

Eigentlich hasse ich Reality-TV. 

Es ist für mich das Allerschlimmste, was an Unterhaltung im Fernsehen angeboten wird. Menschen werden hier vorgeführt und mit ein paar Euros dafür abgespeist. Verachtung und Arroganz gegenüber dem als dumm dargestellten Bauern oder dem dreckigen, 40-jährigen "Messie" sind die Eckpfeiler dieser Sendungen. 

Mit "lustiger" Musik werden die Verfehlungen der Charaktere noch hervorgehoben, die Moderatoren sorgen dafür, dass auch wirklich knackige Zitate aus ihnen herausgepresst werden. Es sagt wahrscheinlich viel aus über unsere Gesellschaft, dass solche Formate von Millionen Zuschauern geguckt werden.