Bild: Marvel

Laut US-Präsident Donald Trump besteht Afrika nur aus "Drecksloch"-Ländern. Nun feiert eines dieser Länder, wenn auch ein fiktives, an der Kinokasse einen Erfolg nach dem nächsten: nämlich Wakanda.

Wakanda ist das erfundene afrikanische Land, in dem der Superheldenfilm "Black Panther" spielt, der jüngste Film des Comicverlags Marvel. Im Film wird Wakanda als hochtechnologisierte Industrienation dargestellt, die durch ein wertvolles Metall andere reiche Staaten wie die USA in den Schatten stellen. 

Die Kinogänger feiern "Black Panther" dafür nun weltweit.

  • Weltweit hat der Film in den ersten beiden Wochen 700 Millionen Dollar eingespielt (Box Office Mojo).
  • Er war schon nach einer Woche der erfolgreichste Marvel-Film – und hat die Filme über die weißen Superhelden wie "Captain America" und "Iron Man" hinter sich gelassen (Screenrant).
  • Bereits am Eröffnungswochenende holte er mehr als 200 Millionen Dollar. Er ist somit der erfolgreichste Film eines schwarzen Regisseurs, nämlich Ryan Coogler.

Viele Menschen aus echten afrikanischen Staaten bejubeln den Film, das fiktive Wakanda dient als Inspirationsquelle.

Auf Twitter und Facebook zeigen sich afrikanische Kinogänger zum Teil in traditionellen Gewändern. Unter #WakandaForever und #WakandaCameToSlay feiern sie den "neuen" afrikanischen Staat.

Und selbst die Manchester-United-Spieler Paul Pogba und Jesse Lingard zelebrieren den Film – mit dem typischen Gruß aus Wakanda:


Fühlen

Ich bin streng gläubig, pornosüchtig - und hatte mit 30 mein erstes Mal mit einer Prostituierten

Max* wird gleich zum ersten Mal Sex haben. Es ist Samstagmittag, ein B&B-Hotel in Stuttgart. Max kommt auf das Zimmer, dabei hat er zwei Pizzen. Anne wartet schon auf ihn. Sie ist 22 Jahre alt, hat blondes, mittellanges Haar. Max findet sie sympathisch, ihren Körper schön. Sie reden etwa eine halbe Stunde. Dann gehen sie nacheinander ins Bad, Zähne putzen.

Als Max wieder herauskommt, trägt er nur eine Unterhose. Nie zuvor hat eine Frau ihn so nackt gesehen. Sie setzen sich auf das Bett, Max legt sich auf den Bauch, Anne massiert ihn. Er kennt dieses Gefühl nicht. 

Hier erzählen wir seine Geschichte. Sie zeigt, was passierten kann, wenn religiöse Keuschheit und die Allgegenwärtigkeit von Sex in der Gesellschaft aufeinanderprallen. Sie zeigt, wie ein junger Mann daran fast zerbricht.

*Name geändert