Bild: Netflix

Ein Horrorthriller mit Sandra Bullock in der Hauptrolle ist auf Netflix gerade ein riesiger Erfolg: "Bird Box". Nach Angaben der Streamingplattform sollen mehr als 45 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in den ersten sieben Tagen den Film angeklickt haben (The Verge). Sonst hält Netflix seine Abrufzahlen eigentlich eher geheim.

Was hingegen aus gutem Grund geheim gehalten wurde: Das Design der Monster in "Bird Box". Die sind nämlich im Film gar nicht zu sehen.

Im Film geht es um eine Art Epidemie, die Menschen reihenweise Suizid begehen lässt. Gleich zu Beginn schlagen sich Menschen die Köpfe ein, springen vor Busse oder rennen in offene Feuer. Hinter dem Wahnsinn steckt aber keine Krankheit – sondern seltsame Wesen. Jeder, der sie erblickt, verfällt ihnen und bringt sich um.

Das Ziel von Sandra Bullock ist also: An einen sicheren Ort gelangen, und zwar komplett mit verbundenen Augen.

Entsprechend werden große Teile des Films aus ihrer Perspektive gezeigt, der Schrecken liegt in der Vorstellung – und nicht in den Monstern. Die Wesen werden im Film gar nicht gezeigt. 

Ursprünglich war das jedoch anders gedacht, eine Firma für Special Effects und Maskendesign hatte die ominösen Wesen daher kreiert. 

Die Monster waren dann aber doch nicht im Film zu sehen – weil sie zu lustig aussahen.

Als Sandra Bullock erstmals eine Szene mit einem der Wesen – also einem Schauspieler mit Monster-Maske – drehen sollte, fing sie laut Mashable an zu lachen:. 

„Ich drehte mich um und er faucht mich an. Ich musste so sehr lachen. Er sah einfach aus wie ein riesiges, fettes Baby.“
Sandra Bullock

Auch Regisseurin Susanne Bier konnte einfach keine Ernsthaftigkeit in die Horrorszene bekommen:

„Wir haben sehr viel Energie auf die Szene verwendet, aber jedes Mal, wenn ich es sah, wusste ich, dass hier keine Spannung aufkommt. Sondern nur Spaß.“

Aber wie sehen die Monster aus "Bird Box" nun aus?

Die Firma KNB EFX hat die Monster entworfen. Sie kennen sich aus, denn sonst basteln sie Zombies für "The Walking Dead" und haben die Kreaturen in "Suicide Squad" designt. 

Der Make-up-Designer Steve Prouty hat dann das Wesen am Set zum Leben erweckt, indem er einen Schauspieler entsprechend bemalte.

Wie das aussieht, zeigt der Instagram-Kanal SFX Atlas hier:


Fühlen

Warum sich Frauen auf Instagram einen Monat lang nicht Beine und Achseln rasieren wollen

Egal ob mit dem Einwegrasierer, dem Epilierer, dem Heißwachs, dem Kaltwachs, der Sugaring-Paste oder der Enthaarungscreme: Die Körperhaarentferung ist für viele Frauen ein riesiges Thema – und oftmals auch unglaublich anstrengend. Zum einen kostet ein glattrasierter Körper sehr viel Zeit, zum anderen ist die Haarentfernung nicht selten mit gereizter Haut und häufig sogar Schmerzen verbunden. 

Einige Frauen rasieren sich für sich selbst. Andere wiederum für ihren Partner oder ihre Partnerin. Vor allem in Letzterem sehen immer mehr Frauen aber ein Problem: Nur für jemand anderen all die Strapazen auf sich nehmen?

Nun soll die Aktion "Januhairy" Frauen auf aller Welt zeigen: Quält euch nicht!

  • Die Idee: Einen Monat lang nicht rasieren und Bilder davon im Netz posten. Egal ob unter den Achseln oder an den Beinen – Hauptsache es sprießt. 

Initiert hat den "Januhairy" die 21-jährige Studentin Laura Jackson. Sie musste für eine Theaterperformance aufhören, sich zu rasieren. Schnell fühlte sie sich wohl mit Haaren und ließ sie auch danach stehen. 

Also gründete Laura den Instagram-Kanal "Januhairy" und stellte ihre Idee vor: