Bild: Screenshot: Netflix
Bill Nye for the win!
Es gibt Wissenssendungen. Und es gibt "Bill Nye rettet die Welt". 

Bei Galileo erfährt der Zuschauer wo es das größte Schnitzel der Welt gibt. Bei "Bill Nye rettet die Welt" geht es hingegen um die Herausforderungen der Gegenwart: Klimawandel, Überbevölkerung oder die Digitalisierung der Arbeitswelt. 

Aber wer ist eigentlich Bill Nye?
(Bild: imago/ Pacific Press Agency/ Lev Radin)

Immer elegant mit Anzug und Fliege hat er in den neunziger Jahren eine beliebte Wissenssendung für Kinder moderiert. Die "Sendung mit der Maus" der USA. Nur mit etwas mehr Stil. (Wegen der Fliege.) 

In dreizehn Folgen geht Bill Nye nun mit seinem Team aus Models, Comedians und YouTubern den wichtigen Themen auf den Grund und reist mit Experten um die Welt, um sie uns anschaulich zu erklären.

In diesem Video stellt er seine Show vor: 
Hier sind vier Gründe, warum diese Wissens-Show besser ist als alle anderen. 

1

Die Show ist zuerst eine Comedyshow und dann eine Wissenssendung.

Bei vielen Wissenssendungen lautet die Devise: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Sie quälen ihre Zuschauer durch komplizierte Sachverhalte und dabei bleibt der Spaß oft auf der Strecke. Bill Nye kombiniert diese beiden Aspekte. 

Komplexe Themen – wie Geschlechterrollen oder richtige Ernährung – erklärt er beispielsweise als Sketche: So werden die verschiedenen sexuellen Orientierungen einfach zu einer bunten Auswahl an Eissorten. 

2

Es geht um die wirklich wichtigen Themen.

Galileo erklärt seinen Zuschauern was eigentlich genau passiert, wenn man sieben Tage nicht duscht. Es geht um Sensationen, Absurditäten und seichtes Infotainment. Bill Nyes Sendungen dagegen sind immer politisch und voller relevanter Fakten. 

3

Der Titel der Show sagt alles: Bill will die Welt retten. 

Er steht für Aufklärung, Toleranz, Vielfalt und mehr Gerechtigkeit ein. Gewöhnliche Wissenssendungen bleiben in der Regel neutral und wollen nicht anecken. Bill Nye nutzt seine Reichweite und scheut den Konflikt nicht. Er sagt, was falsch läuft – und wie man es besser machen kann.

4

Die Sendung räumt mit Vorurteilen und Fehlinformationen auf.

Für alternative Fakten und Scharlatane gibt es bei Bill Nye keinen Platz. Wer muss schon wissen, welchen geheimen Einfluss die Illuminati auf unsere Gesellschaft haben? Also, haben könnten. Vielleicht. 

Ob Chemtrails, unsinnige Diättrends oder Homöopathie: Fehlinformationen und Verschwörungstheorien stellt der drahtige Fliegenträger harte Fakten gegenüber. Dafür läuft er beispielsweise in einer Folge lässig über glühende Kohlen und erklärt, warum das mit Spiritualität absolut nichts zu tun hat.

5

Sie beschränkt sich auf das Wesentliche und macht neugierig. 

Viele Wissenssendungen sind viel zu vollgepackt mit Informationen und überfluten den Zuschauer mit Wissen. Danach kann man nur noch mit rauchendem Kopf den Laptop zuklappen. 

Bill Nye bei der Premiere eines 3D-Films im Jahr 2005.(Bild: imago/ UPI Photo)

Bill Nye schafft es, unser Interesse zu wecken. Er liefert die Basisinformationen und lädt seine Zuschauer dazu ein, nach dem Binge-Watching gleich das nächste Tab zu öffnen und sich noch mehr Informationen zu einem Thema zu suchen. Er macht Lust auf Themen – und erschlägt einen nicht damit. 

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