Bild: imago/K.C. Alfred
"Bin ich froh? Natürlich nicht!"

Die letzte Staffel soll am 24. September in den USA anlaufen - am Donnerstag gaben Warner Bros. Television, der US-Sender CBS und Produzent Chuck Lorre bekannt, dass die amerikanische Erfolgscomedy "The Big Bang Theory" mit der zwölften Staffel zu Ende gehen soll. (bento)

Jetzt hat sich Mayim Bialik, die in der Serie um den Alltag einer Nerd-Clique die Neurobiologin Amy Farrah Fowler spielt, zum Ende der Reihe geäußert: "Bin ich froh? Natürlich nicht", schrieb sie in einem emotionalen Eintrag auf ihrem Blog "Grok Nation". Und weiter: "Das hier ist mein Job, seit Melissa Rauch und ich in der vierten Staffel zum Cast stießen."

Mutter von zwei Söhnen zu sein, sei ihr wichtigster Job. Dennoch: "Es ist sehr traurig. Ich befürchte, dass es sehr schwer werden wird, in den kommenden 23 Folgen nicht jeden Tag zu weinen. Aber als Cast lieben wir es, unseren Zuschauern Freude zu bringen, und wir werden das weiter tun, so gut wir es mit unseren gemeinsamen Fähigkeiten können."

Sie liebe es, zur Arbeit zu kommen und so zu tun, als sei sie Amy: "Sie ist eine Wucht. Sie ist ich und ich bin sie. Und bald werde ich sie nicht mehr gestalten können." Nun werde sie sich überlegen, was als nächstes kommt

Wohin wird das Leben mich bringen? Wohin wird sich diese Karriere entwickeln? Was will ich?
Mayim Bialik

"The Big Bang Theory" zählt seit dem Start 2007 zu den erfolgreichsten Comedyserien der Welt. Im Mittelpunkt standen zunächst vier Wissenschaftsnerds, später wurde auch der weibliche Cast ausgebaut.

Die Serie wird in Deutschland bei ProSieben ausgestrahlt. Neben Jim Parsons, der den hochbegabten Physiker Sheldon Cooper spielt, wirken auch Johnny Galecki, Kaley Cuoco, Kunal Nayyar, Simon Helberg, Melissa Rauch und eben Mayim Bialik mit. Die Schauspieler sind durch diese Rollen zu Stars geworden.

Zuvor hatte sich bereits Kaley Cuoco auf Instagram zum Ende geäußert:

Die Serie habe ihr Leben verändert, schrieb Cuoco. Die Serie werde mit einem Knall enden.

Wir ertrinken in Tränen und versprechen, euch die beste aller Staffeln zu liefern.
Kaley Cuoco

Dieser Artikel ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.


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