Bild: Warner Bros.

Schon wieder ein Superheldenfilm? Schon wieder Batman und Superman im Kino, auch noch gemeinsam?

Ja, und es wird sich lohnen. Vor allem Fans werden erlöst: Endlich kommt DCs großer Angriff auf Marvel, endlich kommt der Gegenentwurf zu den Avengers.

Batman v Superman: Dawn of Justice läuft am Donnerstag an.

bento erklärt dir die wichtigsten Hintergründe zum Film. Achtung, der Artikel kann Spuren von Spoilern enthalten.

Worum geht es in Batman v Superman?

Zunächst einmal um genau das, was der Titel verspricht: ein Duell zwischen den Superhelden Batman und Superman.

  • Batman (gespielt von Ben Affleck) fürchtet, dass die unmenschliche Kraft vom eigentlich guten Superman (Henry Cavill) zu einer Bedrohung werden könnte.
  • Während die beiden miteinander beschäftigt sind, spinnt der größenwahnsinnige Millionär Lex Luthor (Jesse Eisenberg) eigene Pläne, beide Helden gegeneinander auszuspielen.
Welche Superhelden treten auf?
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Was bedeutet der Zusatz Dawn of Justice?

Eigentlich sind sich Batman und Superman sympathisch. Gemeinsam mit einer Reihe anderer Superhelden haben sie die Justice League gegründet. Das "Erwachen der Gerechtigkeit" spielt genau darauf an: Eine größere Bedrohung im Film wird die Helden dazu bringen, sich zusammenzuraufen und gemeinsame Sache zu machen.

"Justice League: Part 1" soll bereits ab Mitte April gedreht werden – und im November 2017 in die Kinos kommen. (Den of Geeks). Dann endlich sind die Superhelden vereint.

Mit in der Justice League ist unter anderem Wonder Woman (Gal Gadot), die bereits im Trailer zu sehen ist. Cyborg (Ray Fisher), The Flash (Ezra Miller) und Aquaman (Jason Momoa), die in Batman v Superman Gastauftritte haben sollen (Cinemablend/Movie Pilot). Andere Team-Mitglieder wie Green Lantern sind zunächst nicht bestätigt.

Wer steckt hinter all den Heldenspektakeln?

Im Falle von Batman v Superman ist es der Verlag DC Comics, eine Tochter der Filmschmiede Warner Bros. Gemeinsam haben sie das DC Extendes Universe (DCEU) geschaffen, um mehrere ihrer bekannten Comic-Helden auf die Kinoleinwand zu bringen: Die Batman-Reihe mit Christian Bale als Hauptdarsteller gehörte noch nicht in dieses Universum – los ging es erst 2013 mit dem Superman-Reboot Man of Steel.

Bis 2020 sollen außer dem jetzt anlaufenden Batman v Superman noch neun weitere Superheldenfilme im DCEU erscheinen, die sich alle mehr oder weniger um die Justice League drehen.

DC antwortet damit auf seinen größten Konkurrenten: den Comic-Verlag Marvel. Marvel hatte in den 1990ern ein eigenes Filmstudio gegründet und ab 2008 damit groß aufgedreht: Bis 2019 sind insgesamt 23 Filme geplant, zwölf sind bislang erschienen. Sie kreisen um die Heldenteams der Avengers und der Guardians of the Galaxy und bauen alle aufeinander auf. Und auch hierfür gibt es unter Fans einen eigenen Namen: das Marvel Cinematic Universe (MCU).

So sieht der Spielplan ab 2016 aus:

Deadpool und die X-Man-Reihe gehören übrigens zu keinem der beiden Universen.

Gibt es nicht langsam genug Superheldenfilme?

Nein.