Bild: Getty Images/Scott Olson
Sie haben sogar schon eine eigene Produktionsfirma gegründet.

Michelle und Barack Obama haben einen Vertrag mit der Streaming-Plattform Netflix unterschrieben. Das gab das Unternehmen am Montagabend auf Twitter bekannt. Der Vertrag gehe demnach über mehrere Jahre. Die Obamas sollen Filme und Serien für Netflix produzieren. Dabei könne es sich um Features, Dokumentationen, Doku-Serien sowie geskriptete Serien handeln oder um solche ohne festes Drehbuch.

Nach eigenen Angaben wollen die Obamas mit ihren Serien und Filme unter anderem zur Völkerverständigung beitragen.

"Eine der einfachsten Freuden in der Zeit, in der wir der Öffentlichkeit gedient haben, waren die vielen faszinierten Menschen, die wir in allen möglichen Lebenslagen treffen durften und deren Erfahrungen wir mit einem großen Publikum teilen durften", zitiert Netflix Barack Obama in einer Mitteilung. "Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, Netflix als Partner zu haben."

Gemeinsam mit Michelle hoffe er, den vielen talentierten, inspirierenden Menschen eine Stimme zu geben und dazu beizutragen, das Verständnis zwischen verschiedenen Menschen zu verbessern und ihre Geschichten auf der ganzen Welt zu teilen.

Zuvor hatte die "New York Times" berichtet, dass die Obamas in Verhandlungen mit Netflix stünden. Dem Bericht zufolge sprachen die Obamas mit der Streamingplattform unter anderem über eine Polit-Show, in der auch Michelle Obama eine Rolle bekommen könnte. (bento)

Laut der "New York Times" könnte es ersten Ideen zufolge um verschiedene Themen gehen, die Obama am Herzen liegen – zum Beispiel Gesundheitspolitik und Einwanderungsrecht. Die Show soll aber keine direkte Reaktion auf die aktuelle Politik von Nachfolger Donald Trump sein.

Netflix hat bereits Content mit Obama im Angebot:

  • Im Talkformat "My Next Guest" wird Obama von David Letterman interviewt.
  • Der Spielfilm "Barry" zeichnet Obamas Studienjahre nach und die Doku "The Final Year" erzählt von seinem letzten Jahr als US-Präsident.

Obama hatte sich nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Januar 2017 zunächst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die Show kann daher zu einer Art Comeback werden – in jedem Fall bietet ihm Netflix eine Plattform mit enormer Reichweite. Netflix hat nach eigenen Angaben 125 Millionen Nutzer in mehr als 190 Ländern. 


Style

Diese Männer beweisen, dass Make-up nicht nur was für Frauen ist
Hier erzählen die deutschen Insta-Stars, warum sie sich schminken.

Theo hat sich schon im Kindergarten geschminkt. "Da war schon immer so ein Verlangen", sagt er. Damals fand das niemand seltsam. Erst in der Grundschule haben die Jungs komisch geschaut. Inzwischen ist der Münchner 18 Jahre alt und benutzt jeden Tag Make-up.

Im Monat gibt er 100 bis 150 Euro für Beautyprodukte aus. "Ich liebe das einfach", sagt er. "Immer, wenn etwas Neues herauskommt, klopft mein Herz, und ich kann es kaum erwarten, es auszuprobieren." Theo kauft sich dann meist gleich das Make-up, die Foundation oder etwas für die Hautpflege. "Ich will wissen, wie das funktioniert, wie das an mir aussieht."