Bild: © Frédéric Batier/X Filme 2017
Die drei wichtigsten Antworten zur Fortsetzung

Ende September startet die Ausstrahlung von "Babylon Berlin" im Ersten – rund ein Jahr nach dem Start beim Pay-TV-Sender Sky. Dort waren gleich zwei Staffeln am Stück gelaufen, jetzt steht fest: Es wird auch eine dritte geben!

Eigentlich wollte man bei der ARD noch die Quoten bei der Free-TV-Ausstrahlung abwarten – das hatte ARD-Degeto-Chefin Christine Strobl zuletzt in einem Interview gesagt (DWDL). Doch nun kam es anders: Die nationale und internationale Resonanz habe "unsere kühnsten Erwartungen übertroffen", sagte sie nun in einer Pressemitteilung.

Wann geht es weiter?

Im Ersten startet die Ausstrahlung der ersten beiden Staffeln am 30. September, die Drehbücher für Staffel drei werden derzeit von den Regisseuren und Autoren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries geschrieben. Im Herbst sollen dann die Dreharbeiten starten – bis die zehn neuen Folgen bei Sky zu sehen sein werden, kann es also noch dauern: Zwischen Drehstart und Ausstrahlung lagen bei der ersten Staffel mehr als ein Jahr. (Tagesspiegel)

Warum ist das alles so kompliziert bei "Babylon Berlin"?

Finanziert wird die Serie von der ARD, Sky, verschiedenen Filmförderungen und der Produktionsfirma Beta-Film, die für den Weltvertrieb verantwortlich ist – und das sehr erfolgreich: Die Serie wurde in rund 60 Länder verkauft, in den USA ist "Babylon Berlin" seit Beginn des Jahres bereits bei Netflix zu sehen. (SPIEGEL ONLINE)

Sky konnte sich bei der Ausstrahlung vergangenes Jahr bereits über gute Einschaltquoten freuen – fraglich bleibt jetzt noch, ob auch im Ersten genügend Menschen einschalten, wenn die Serie erst ein Jahr später gezeigt wird. 

Wohl auch deshalb hat man bei der ARD noch immer in Hintertürchen offen gelassen: Am Ende müssen dort immer noch die zuständigen Gremien für die dritte Staffel zustimmen.

Worum soll es in der dritten Staffel "Babylon Berlin" gehen?

Regisseur Tom Tykwer hat bereits mit dem "Hollywood Reporter" über die Fortsetzung geplaudert und verraten, dass Drogen ein wichtiges Thema sein sollen. Konkret soll es um die Verbreitung von Heroin in Apotheken gehen. Auch im Berliner Nachtleben der Dreißigerjahre hätten Drogen bereits eine ähnliche Rolle gespielt wie heute – nur dass sie damals legaler waren. 


Gerechtigkeit

Das sagen Menschen mit Migrationshintergrund zu Özils Rassismusvorwürfen
8 junge Menschen erzählen.

"In den Augen von Grindel und seinen Helfern bin ich Deutscher, wenn wir gewinnen und ein Immigrant, wenn wir verlieren", heißt es in Mesut Özils Statement, mit dem er seinen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft begründet. 

Özil ist nicht der erste Sportler, der diese Form von Rassismus beschreibt. 

Wir haben junge Deutsche mit Migrationshintergrund in Hamburg gefragt: Kennen sie dieses Gefühl auch? Wie gehen sie damit um?