Achtung, es wird euch das Herz zerreißen.

Mit "Avengers: Infinity War" hat Marvel eine Sensation geschaffen – zehn Jahre Kinogeschichte führen in einem riesigen Event zusammen. Gerade bricht der Film alle Rekorde, in nur elf Tagen hat er bereits mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt (Mashable). Keinem Film ist das bislang so schnell gelungen.

Nun rätseln Fans, was sie da eigentlich alles auf der Leinwand gesehen haben – und was das für kommende Filme bedeutet. James Gunn, Regisseur der beiden "Guardian of the Galaxy"-Filme hat jetzt einem Fan geantwortet. 

Er verrät, was Groot in dieser einen tief-traurigen Szene zu Rocket sagt. Und es macht alles nur noch schlimmer.

Achtung, Spoiler!

Wenn du diese Serie oder den Film noch nicht gesehen hast – und das noch tun willst, ohne ihren Inhalt zu kennen: Stopp!

"Infinity War" endet brutal – Bösewicht Thanos (Josh Brolin) löscht die Hälfte des Universums aus, auch viele Helden sterben. Die Guardians fallen ihm fast komplett zum Opfer, einziger Überlebender bleibt Rocket Raccoon (Bradley Cooper). 

Vor seinen Augen löst sich Groot (Vin Diesel) in Luft auf. Und er schickt Rocket mit verzweifeltem Blick ein letztes "I am Groot" hinterher, bevor er verschwindet. Rocket bleibt aufgelöst zurück.

Auch wenn Zuschauer nicht verstehen, was dieses oder jenes "I am Groot" genau bedeutet – in den Drehbüchern sind tatsächliche Entsprechungen vermerkt. So können die Schauspieler besser auf Groot reagieren, sie kennen die übersetzte Bedeutung seiner Aussagen. Die Zuschauer hingegen müssen oft am Kontext erkennen, was gemeint ist. Dieses Mal war da nur ein aufgelöster Rocket zu sehen.

Ein Fan hat daher James Gunn gefragt, ob er wisse, was dieses eine letzte "I am Groot" genau bedeutet.

Und der Regisseur hat geantwortet:

Die Antwort ist so einfach wie traurig. Groot nennt Rocket seinen "Vater". 

Im erstem "Guardians of the Galaxy" war der große, kumpelhafte Groot am Ende gestorben. Er hatte sich geopfert, um Rocket und die anderen Guardians zu retten. Rocket zog aus einem Setzling dann Baby-Groot – laut James Gunn der Sohn vom alten Groot. 

Nun wuchs dieser Sohn also zum Teenager heran und sieht in den Guardians seine leibliche Familie, in Rocket gar seinen Vater. Und Marvel-Fans auf aller Welt trauen um die Beziehung zwischen einem Baum und einem Waschbären.


Fühlen

Simon wird Priester: "Auf Partys bin ich immer der Exot"
Warum verpflichtet man sich für immer Gott?

Simon ist 30 und will Priester werden. Im Juni wird er geweiht, er ist der Einzige im Bistum Mainz. Wir haben ihn gefragt: Warum will man heute überhaupt noch Priester werden?

Ich glaube, diese klassische Erleuchtung, bei der es einen Knall gibt und der liebe Gott einem sagt, man soll Priester werden – so etwas gibt es nicht. Jedenfalls war das bei mir nicht so.

Ich bin als Sohn eines Gemeindereferenten aufgewachsen, war früher Messdiener und Gruppenleiter bei der katholischen Jugend. Da habe ich schon gemerkt: Das ist etwas, wo ich Sinn drin sehe. Nach dem Abitur konnte ich mir zwar vorstellen, für die Kirche zu arbeiten. Nur wie, das wusste ich noch nicht.