Bild: Marvel
Und sich endlich zu diesem dramatischen Ende erklärt.

Nach dem Film ist vor dem Film –  das gilt zumindest für die Filmreihe von Marvel. Das Filmstudio hat mit dem Marvel Cinematic Universe eine riesige, ineinander verwobene Comic-Filmwelt erschaffen.

Mit "Avengers: Infinity War" hat dieses Universum seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Doch der könnte in genau einem Jahr nochmal übertrumpft werden. Dann läuft der insgesamt vierte "Avengers"-Film an, der die Ereignisse aus "Infinity War" weitererzählt. Oder komplett umdreht? Vielleicht sogar neu deutet? 

Die Macher hinter "Avengers: Infinity War" haben nun in einem Interview mehr darüber verraten – und erklärt, warum der Film so enden musste, wie er endet.

Achtung, Spoiler!

Wenn du diese Serie oder den Film noch nicht gesehen hast – und das noch tun willst, ohne ihren Inhalt zu kennen: Stopp!

Am Ende von "Infinity War" besiegt der mächtige Thanos (Josh Brolin) alle Avenger. Mit einem Fingerschnippen löscht er die Hälfte des Universums, jeder zweite Superheld löst sich einfach in Luft auf. Unter anderem Black Panther, Spider-Man und Star-Lord sind nun scheinbar tot.

Sind sie wirklich tot?

Eher nicht. Schon allein, weil für alle drei Helden bereits neue Einzelfilme ab 2020 angekündigt sind. Im Gespräch mit der Zeitschrift "Variety" haben nun die "Infinity War"-Regisseure Joe und Anthony Russo angeteasert, wie sie gerettet werden könnten.

"Ja, das ist eine Fantasy-Welt, und ja, in einer Fantasy-Welt können immer außergewöhnliche Dinge passieren. Aber...", beginnt Anthony Russo. Sein Bruder Joe ergänzt: "...aber dies geschieht zu unglaublich hohen Kosten".

In "Avengers 4" – der noch keinen eigenen Titel hat – würde entsprechend so viel auf dem Spiel stehen "wie noch nie zuvor". Das könnte bedeuten: Spider-Man und Co. können zurückkehren, wenn sich andere wie Iron Man für sie opfern. "Wartet's nur ab", sagt Joe Russo darauf.

Und was sagen die Regisseure zum Ende von "Infinity War?

Das sollte bewusst mit einem Sieg von Thanos enden – alles andere wäre ein Cliffhanger anstatt ein richtiges Filmende gewesen. Dass so viele Helden starben, von denen man künftige Filme erwartet, war ebenso Absicht. 

Die Superhelden seien über die Jahre derart mächtig geworden, dass man ihre Verletzlichkeit kaum noch wahrnehme, sagt Anthony Russo. Für viele Zuschauer gebe es also keine echten Aufreger mehr – also wollten sie eine "emotionale Frischzellenkur" kreieren. Joe Russo sagt es so: 

"Wenn du machen willst, was dem Zuschauer gefällt, wird es Murks. Die Kinobesucher sagen dir, sie lieben Schokoeis. Aber wenn du ihnen jeden Tag Schokoeis gibst, schmeckt ihnen das irgendwann nicht mehr." 
  • Also mussten die Kinobesucher geschockt werden:

In den Trailern habe es so gewirkt, als ob Iron Man und/oder Captain America sterben – nun sind die beiden fast die einzigen, die überlebt haben.


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