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Was Christoph Gröner in "Ungleichland" rausgehauen hat

Es gibt Menschen, die haben viel Geld und reden nicht darüber. Und es gibt Menschen, die haben viel Geld und lassen das auch gerne raushängen – wie Millionär Christoph Gröner.

Das erzeugt Neid, macht wütend und ist manchmal einfach nur zum Lachen.

Gröner ist Immobilienentwickler und spielt die Hauptrolle in der Dokumentation "Ungleichland" in der ARD. 

Tausende diskutierten im Netz über seine absurden Sprüche, mit denen wohl keiner unter 10.000 Euro Bruttoverdienst im Monat etwas anfangen kann.  

Worum es eigentlich in der Dokumentation ging, erfährst du hier: 

Wir haben gesammelt, was Gröner so raushaut. Die 8 derbsten Sprüche:

"Wenn Sie 215 Millionen haben und schmeißen das Geld zum Fenster raus, und dann kommt's zur Tür wieder herein. Sie kriegen es nicht kaputt."
"Sie kaufen Autos? Das Auto kriegt mehr Wert. Sie kaufen Häuser? Die Immobilien kriegen mehr Wert. Sie gehen in Gold? Das Gold wird mehr wert. Sie können's nicht durch Konsum zerstören, das Geld."
"Ich bin in 30 Jahren drei Tage nicht zur Arbeit erschienen wegen Krankheit, fragen sie mal meinen Wachmann, wie oft der wegen Krankheit nicht da ist."
"Wenn meine Frau mit mir Krach macht und mich die Nacht nicht schlafen lässt, bin ich bei der Arbeit. Fragen Sie mal meinen Wachmann."
"Das ist wirklich dieses verblödete Denken, muss ich wirklich sagen, das in der Gesellschaft vorherrscht. Immer dieser direkte Bezug: Da hat jemand Geld verdient und der ist vermögend geworden und das hat er jemand anderem geklaut."
"Eine allgemeine Schule bedarf der Fürsorge der Eltern auch stark unter der Woche. Und da falle ich – in der Funktion, in der ich bin – einfach komplett aus."
"Ich habe vier Stunden geschlafen. Ich habe Energie für zehn Tage!"
"Wir, die Leute, die Gas geben, die die Zeit haben, die das Geld haben, wir müssen uns einbringen, wir sind der Staat."
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Baron von Bechtolsheim – ebenfalls Protagonist in der Doku – steht Gröner in nichts nach. 

Ein kleiner Auszug: 

"Wald zu besitzen, ist einfach ein wunderbares Gefühl. Weil man hier sozusagen die Verfügung darüber hat." 

Oder: 

"Ich glaube, die 'Zeit'-Verlägerin Gräfin Dönhoff hat mal gesagt: Muss man immer alles, was man liebt, auch besitzen? Ich kann die Frage gut verstehen – philosophisch. Aber wenn man sie von seinen natürlichen Instinkten her beantwortet, möchte man am liebsten Ja sagen. Man möchte gerne Dinge, die man als schön empfindet, besitzen."

Hast du die Doku gesehen? Was sagst du dazu?


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AfD verbietet einem Journalisten das Fragen – da verlassen alle anderen den Saal
Eine Pressekonferenz ohne Presse.

In Brandenburg haben Teilnehmende eine Pressekonferenz der AfD-Fraktion im Landtag boykottiert. Zuvor soll die Leitung der Konferenz dem Bild-Journalisten Michael Sauerbier das Fragerecht entzogen haben. Im Anschluss an das Frageverbot sollen alle anderen Kolleginnen und Kollegen solidarisch mit Sauerbier den Raum verlassen haben. 

Das beschreibt dieser auf seinem Twitter-Kanal: