Bild: Warner Bros.
Hier gibt's Spoiler zur Post-Credit-Scene!

Wie viele Comic-Verfilmungen hat auch "Aquaman" eine Post-Credit-Scene. Die kleinen Szenen mitten oder nach dem Abspann verraten, ob es eine Fortsetzung geben könnte – und was dann wichtig wird.

Bei "Aquaman" gibt es so eine Szene mitten im Abspann – und sie teasert einen wütenden Bösewicht für die Zukunft an.

Spoiler-Warnstufe rot

Wir haben dich gewarnt. Hier verraten wir alles. Wenn du die Serie oder den Film noch nicht gesehen hast und das noch vor hast, betrittst du diese Seite auf eigene Gefahr.

Was ist zu sehen?

Black Manta (Yahya Abdul Mateen II) wurde mitten im Film nach kurzem Kampf von Aquaman (Jason Momoa) besiegt. Sein Anzug ist Schrott. Nun wird der leblose Black Manta auf einer Planke treibend vom Wissenschaftler Dr. Stephen Shin (Randall Park) geborgen.

Shin ist besessen davon, die Unterwasserwelt Atlantis zu entdecken. Bisher glaubt ihm aber niemand, dass Atlantis überhaupt existiert. Er und Black Manta schließen einen Pakt: Der Bösewicht sagt ihm alles, was der über die Atlanter weiß – der Wissenschaftler spürt für ihn dafür Aquaman auf.

Der Pirat David Kane alias Black Manta in seinem Kampfanzug.

Was bedeutet das? Wer ist Black Manta?

Black Manta ist für Aquaman das, was der Joker für Batman ist – ein ewiger Erzfeind. Dass die Figur im Film so schnell abgefertigt wurde, kann also nicht alles sein. In einer möglichen Fortsetzung kommt der hochgerüstere Pirat also wieder – und schwört auf Rache. Immerhin macht Black Manta Aquaman für den Tod seines Vaters verantwortlich.

Spannend ist, welche Rolle Shin einnehmen wird. In den Comics ist Shin gut mit Aquamans Vater befreundet und war eine Art Lehrer für den jungen Aquaman. Das Verhältnis zum erwachsenen Aquaman ist jedoch angespannt: Shin enthüllte der Öffentlichkeit die Identität von Aquaman. 

In einer Fortsetzung könnte er nun zum richtigen Bösewicht werden, auf jeden Fall aber wird er für Probleme sorgen.

Ob es eine Fortsetzung gibt, ist aber noch nicht bestätigt. 

Im DCEU – dem Kino-Universum von DC Comics – ist "Aquaman" nach "Man of Steel" und "Wonder Woman" der dritte Film, der sich mit einem Solohelden beschäftigt. Als nächstes kommt die Comic-Komödie "Shazam!" im April in die Kinos. 2020 soll die erste Fortsetzung von "Wonder Woman" laufen: "Wonder Woman 1984".


Musik

Ed Sheeran hat in Hamburg vor Gericht für seine Fans gekämpft – und gesiegt
Held des Tages

Wer noch spontan auf ein bereits ausverkauftes Konzert gehen will, wird auf Ticketbörsen wie "Viagogo" oftmals noch fündig – allerdings häufig zu stark überhöhten Preisen. Das nervt vor allem Fans, aber auch Künstler. Ed Sheeran ging gegen die Ticketbörse nun in Hamburg gerichtlich vor – und erreichte eine einstweilige Verfügung gegen "Viagogo".

Um was ging es vor Gericht?

Der britische Superstar kommt nächstes Jahr für vier Konzerte nach Deutschland – auf den Hockenheimring sowie nach Hannover. Stehplätze gibt es für drei der Open-Air-Konzerte noch, die Sitzplätze sind beim offiziellen Ticket-Anbieter Eventim aber nicht mehr verfügbar. 

Diese lassen sich jedoch angeblich bei der Ticketbörse "Viagogo" zu Preisen von teilweise mehr als 800 Euro kaufen. Dabei sind die Tickets personalisiert und unterliegen einem Weiterverkaufsverbot. Ed Sheeran und der Hamburger Veranstalter FKP Scorpio gingen deshalb vor Gericht. 

Dort setzten sie durch, dass es dem Zweithändler verboten wird, "Tickets mit der Behauptung anzubieten, es handele sich dabei um Eintrittskarten, die den Käufer zum Besuch eines Ed Sheeran-Konzertes berechtigen", teilte der Konzertveranstalter mit. Außerdem dürfe "Viagogo" nicht mehr behaupten, die Tickets zum Originalpreis anzubieten, wenn dies gar nicht der Fall sei.

Warum geht Ed Sheeran gegen "Viagogo" vor?

Es ist nicht das erste Mal, dass der Sänger sich so auf die Seite seiner Fans stellt. Denn bereits auf früheren Tourneen wurden bei "Viagogo" Tickets verkauft, mit denen die Fans am Ende nicht zu den Konzerten eingelassen wurde. In Zürich bekamen die betrogenen Fans ihr Geld zwar zurück, vom Konzert hatten sie am Ende aber nichts. (SRF)

Das wollten Ed Sheeran und FKP Scorpio in Deutschland nun verhindern – und waren damit erfolgreich. "Viagogo" gerät immer wieder in die Kritik, die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor Käufen bei der Plattform: Dort würden immer wieder auch Tickets angeboten, die es in Wahrheit gar nicht gebe. 

Tickethändler Eventim hat bereits reagiert und selbst eine Plattform für Weiterverkäufe von Tickets eingerichtet: Dort können auch personalisierte Tickets an andere Personen verkauft werden – allerdings nur zum Originalpreis.