Der Weltraum-Horror geht weiter! 20th Century Fox hat den ersten Trailer zu "Alien: Covenant" veröffentlicht. Der Film macht ab Mitte Mai da weiter, wo der Vorgänger "Prometheus" aufhört. Der sechste "Alien"-Film spielt damit wieder vor den Ereignissen der vier "Alien"-Klassiker aus den Jahren 1979 bis 1997. Wieder mit dabei: Michael Fassbender als kühler Androide David.

Auf den ersten Blick ist im Trailer alles drin, was einen Film der "Alien"-Reihe ausmacht: nervenzerreißender Horror in dunkel-dreckigen Raumschiffen, eine weibliche Hauptrolle und ein Roboter-Sidekick. Die Hauptrolle wird gespielt von Katherine Waterston. Neben Michael Fassbender tauchen auch Noomi Rapace als Elizabeth Shaw und Guy Pearce als Firmenchef Peter Weyland wieder auf.

Der Vorgänger "Prometheus" hat einige Fragen offen gelassen – die private Raumfahrtfirma Weyland Corporation hatte bei einer Expedition Aliens entdeckt, von denen die Menschheit womöglich abstammt (Jesus war ein Alien!), die dann aber die Menschen vernichten wollten.

Völlig geklärt werden wird die Geschichte aber vorerst nicht: "Alien"-Regisseur Ridley Scott hat schon angedeutet, dass es insgesamt drei Prequels geben soll. Schaut man sich die ersten drei "Alien"-Filme oder zum Beispiel die "Batman"-Trilogie von Christopher Nolan an, besteht also durchaus Hoffnung: Der zweite von insgesamt drei Filmen war jeweils der beste. ("Alien: Die Wiedergeburt" streichen wir geflissentlich aus unserem Gedächtnis.)

Dafür braucht "Alien: Covenant" allerdings auch noch einige eigene Überraschungen — die Aliens, die sich im Trailer erahnen lassen, kennen wir schon in- und auswendig. Auch einsame Schreie in Raumschiffen, Exkursionen mit Landefahrzeugen und aus Eiern schlüpfende Aliens haben wir schon gesehen.

Auch wenn das mit den Sequels und Prequels in Hollywood seit ein paar Jahren irgendetwas zwischen lächerlich und ärgerlich ist, haben wir gegen diese Fortsetzung zunächst nicht viel einzuwenden. Auch wenn das "Alien"-Universum mit den beiden "Alien vs. Predator"-Filmen und dem vierten Teil "Alien: Resurrection" schon schwache Momente hatte.

Noch mehr Trailer:


Today

Pakistanischer Verteidigungsminister glaubt Fake News und droht Israel

Dass Fake News reale Konsequenzen haben können, ist zumindest seit der Schießerei in einer amerikanischen Pizzeria die traurige Erkenntnis. Ein Mann hatte Anfang Dezember den Falschmeldungen um Hillary Clintons Verstrickung in einen Kinderpornoring Glauben geschenkt und die mutmaßliche Zentrale der Organisation angegriffen, eine völlig unschuldige Pizzeria. (SPIEGEL ONLINE)

Dass aber auch Politiker nicht vor den Verlockungen der Lügen und Verschwörungen gefeit sind, zeigt der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif. In einem Tweet droht er dem Land Israel mit dem atomaren Arsenal seines Landes. Dabei war er auf einen Fake der Seite "awdnews" hereingefallen. (New York Times)